Einbruchschutz für die Garage

Während beim Haus der Einbruchschutz an Fenstern und Türen meist mit eingeplant wird, werden Garagentore oft vernachlässigt. Für Einbrecher ist es ein leichtes, ein ungesichertes Garagentor zu öffnen.

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Herkömmliche Garagentore bieten nur geringen Widerstand gegen Einbrecher und sind im Nachhinein schwer nachzurüsten. Daher sollte bereits beim Neubau ein Garagentor mit Einbruchschutz eingeplant werden. Foto: tdx/Deutsche-Poroton Foto: tdx/Deutsche-Poroton

Besonders wichtig ist der Einbruchschutz für die Garage, wenn von dort aus ein Zugang zum Haus möglich ist. Gerade diese Zwischentüren sind oft ungesichert und deshalb besonders leicht zu öffnen. Doch auch in einzeln stehenden Garagen werden Diebe oft fündig. Nicht wenige Verbraucher lagern dort hochwertiges Werkzeug, Fahrräder und andere Gegenstände von Wert. Moderne Garagentore bieten hohe Sicherheit, bei angebauten Garagen sollte unbedingt auch die Nebentür gut gesichert sein.

Das sichere Garagentor

Die herkömmlichen Garagentore bieten Dieben kaum Widerstand. Das einfache Zylinderschloss ist vom Profi in wenigen Sekunden aufgehebelt. Den besten Schutz bieten sogenannte einbruchshemmende Garagentore. Sie erfüllen die Vorgaben der Widerstandsklasse RC-2 nach DIN EN 1627 wie sie für Türen und Fenster festgelegt sind. Bei der Auswahl sollte  auf eine TÜV-Prüfung oder ein Gütesiegel des Fachverbands Türen, Tore und Zargen (TTZ) geachtet werden. Die sicheren Garagentore weisen Abschlüsse auf, die das Aufhebeln erschweren. Als besonders sicher gelten automatisch betriebene Garagentore. Einige Hersteller integrieren eine automatische Torverriegelung in der Antriebsschiene. Dadurch ist das Tor geschlossen und gleichzeitig verriegelt. Zu beachten ist, dass die Verriegelungsautomatik mechanisch funktioniert. Nur so ist auch bei Stromausfall der Schutz gewährleistet. Wer auf die Automatik beim Garagentor verzichten will, sollte sich nach einer Schnäpper-Verriegelung umsehen. Eine stabile Scheibe, die selbsttätig einrastet, greift um einen massiven Stahlbolzen.

Garagentore umrüsten

Ein einfaches Garagentor lässt sich nur schwer auf einen einbruchhemmenden Sicherheitsstandard umrüsten. Deshalb sollte bereits beim Neubau ein Garagentor mit Einbruchschutz eingeplant werden. Vorhandene Tore werden am besten ausgebaut und durch einbruchshemmende Tore ersetzt. Namhafte Hersteller von Garagentoren statten die Tore mittlerweile grundsätzlich mit einem Einbruchschutz aus.

Bleibt das Garagentor ungesichert und besteht ein Zugang zum Haus, sollte mindestens die Verbindungstür mit einem Einbruchschutz der Widerstandsklasse RC2 (alt WK2) erfolgen. Türen dieser Klasse widerstehen Aufbruchversuchen mit Schraubendrehern, Zangen oder Keilen. Für eine Verglasung empfiehlt sich Verbund-Sicherheitsglas nach den Vorschriften der EN 356, das einen zusätzlichen Schutz bietet.


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