Pflegeleichten Garten anlegen und genießen

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Ein eigener Garten spendet Ruhe und Kraft – macht aber auch viel Arbeit. Mit etwas Planung und den richtigen Pflanzen kann aber jeder aus dem heimischen Grün schnell einen pflegeleichten Garten anlegen.

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Pflegeleichten Garten anlegen und entspannt zurücklehnen: Mit der richtigen Bepflanzung - beispielsweise Stauden - kann sich der Hobbygärtner viel Arbeit ersparen. Foto: Wolf-Garten Foto: Wolf-Garten

„Willst du im Leben glücklich sein, dann leg dir einen Garten an“, sagt ein chinesisches Sprichwort. Und tatsächlich – kaum etwas erfüllt viele Menschen so nachhaltig mit Freude wie das Wühlen in der Erde oder der Duft einer selbst gezogenen Rose. Aber sobald Schneiden, Mähen und Pflanzen zu viel Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen, kann die Gartenpflege schnell zum Stressfaktor werden. Spätestens dann sollte der Hobbygärtner das heimische Grün wieder den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Pflegeleichten Garten anlegen als Ruheoase oder Nutzgarten

Wer sich als Hobbygärtner nicht mehr mit viel Arbeit im Grünen plagen möchte, sollte sich dabei im Vorfeld fragen, welchen Zweck der eigene Garten eigentlich erfüllen soll. lst er ein reiner Erholungsort oder dient die Grünfläche insbesondere als Nutzgarten? Wer ungern auf Salat und Co. verzichtet, kann sich vielleicht auch mit ein paar Gemüsebeeten weniger zufrieden geben und sich so viel Arbeit sparen. Dann kann die Nutzfläche zugunsten von pflegeleichten Sträuchern wie Haselnuss, Hartriegel oder Flieder reduziert werden. Wenn sich der Hobbygärtner lieber ein Ruheparadies schaffen möchte, kann er eventuell auch vom fünften Rosenbeet absehen, weil der Garten auch mit vier noch genauso prächtig wirkt.

Einen pflegeleichten Garten anzulegen, bedeutet aber auch, seine Ansprüche an eine möglichst perfekte Grünfläche herunterzuschrauben. Wer ständig verwelkte Blätter abschneidet oder Laub eisammelt, ist nicht nur rund um die Uhr beschäftigt sondern auch schnell von der vielen Arbeit genervt. Die neue Lässigkeit beschert dem Gärtner dabei nicht nur freie Zeit, sondern hat auch botanische Vorteile: Verblühte Blütenblätter düngen den Boden und Laub kompostiert zwischen Pflanzen. Damit wird der Oberboden abgedeckt, so dass Frost den Boden schwerer erreicht und Unkraut nicht keimen kann.

Unkomplizierte Dauerblüher statt pflegeintensiver Bepflanzung

Bei der Bepflanzung sollte sich der Hobbygärtner vor allem auf wenige, für den Standort geeignete Pflanzen und Gestaltungselemente beschränken. Eine gute Wahl sind dabei winterharte Stauden. Einmal an passender Stelle angepflanzt, sind sie äußerst pflegeleicht und treiben jedes Jahr aufs Neue aus. Ohne viel Aufwand blühen zum Beispiel Kugellauch, Herbstzeitlose oder Winterjasmin das ganze Jahr über.

Krankheitsanfällige Pflanzen sollten außerdem gegen neue, gesunde Sorten ausgetauscht werden. Das erspart das Spritzen gegen Pilze und Läuse. Zusätzlich können Gemüsebeete zugunsten von Sträuchern wie Haselnuss, Hartriegel oder Flieder reduziert werden.

Die richtige Bewässerung für gesunde und grüne Pflanzen

Damit Pflanzen und Rasen grün und gesund bleiben, ist eine richtige Bewässerung unerlässlich. Wenn der Hobbygärtner keine Zeit damit verbringen möchte, seine Pflanzen zu gießen, kann er leicht mit automatischen Bewässerungssystemen seinen Rasen, die Gemüsebeete oder Blumen mit ausreichend Wasser versorgen. Hier gibt es zum Beispiel die Möglichkeit ein Sprinklersystem oder ein Micro-Drip-System zu verwenden. An einen Bewässerungscomputer angeschlossen, , arbeiten diese Systeme dann sogar automatisch. So können Gärtner beruhigt in den Urlaub fahren oder einfach im Garten entspannen – die Pflanzen befinden sich in besten Händen.

Eine Alternative zum englischen Grün kann auch ein bunter Blumenrasen sein, der nicht nur aus Gras besteht, sondern auch Blumen zulässt. Er muss wenig bewässert, nicht gedüngt und kaum gemäht werden. Wenn der Rasen dann ein bisschen braun wird, muss der Hobbygärtner außerdem nicht gleich zum Wasserschlauch greifen: Der nächste Regenschauer verwandelt alles schnell wieder in Grün.

Das Gießen lässt sich auch für Beete minimieren. Mit Rindenmulch bedeckt, wird die Feuchtigkeit besser gespeichert. Bei sehr trockenen und sonnigen Gärten kann alternativ Kies verwendet werden. Auch automatische Bewässerungsanlagen können gute Dienste leisten.


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