Starke Kombi gegen kalte Füße: Fußbodenheizung und Heizestrich

Heizestrich erhält seinen Namen nicht vom verwendeten Material, sondern von Konstruktionsart und Verwendungszweck: Er beherbergt Fußbodenheizungen.

Eine Fußbodenheizung kann sowohl unter nass verlegten Systemen als auch unter Trockenestrich verlegt werden. Beim Heizestrich liegen die Rohre oder elektrischen Heizschlangen der Fußbodenheizung auf einer Wärmedämmschicht, wie beispielsweise Schaumglas oder Styropor. Die Wärmespender liegen dabei unter, gelegentlich auch inmitten der Schicht. Somit erwärmt sich der gesamte Fußboden und der Estrich wird gewissermaßen selbst zum Heizkörper. Diese Funktion verlieh ihm seinen Namen.

Heizestrich muss mindestens zwei herausragende Eigenschaften aufweisen: Er soll leicht Wärme leiten und zudem erheblichen Spannungen trotzen können. Faserestrich und Gussasphalt erfüllen diese Anforderungen beispielsweise sehr gut. Das jeweils verwendete Material kann variieren, Hauptsache, es erfüllt die erforderlichen Eigenschaften.

Heizestriche werden in der Regel als schwimmender Estrich ausgelegt.


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