Gas im Haushalt sinnvoll nutzen

Wer neu baut, sollte auch Gassteckdosen verlegen lassen. Ein gut geeignetes Material für die Zuleitungen sind Kupferrohre. Foto: djd/Deutsches Kupferinstitut
(bauen.de) - Herd und Heizung - das sind bekannte Anwendungsgebiete für Erdgas, das unter den fossilen Energieträgern noch als am umweltfreundlichsten gilt. Doch seit der Einführung der Erdgassteckdose vor einigen Jahren hat sich das Anwendungsgebiet stark vergrößert. Denn dank dieser Steckdose ist der Anschluss von Geräten in der Handhabung genauso einfach wie bei einer normalen Stromsteckdose.
Auf dem Markt gibt es inzwischen gasbetriebene Kamine, Saunen, Grills und sogar Wäschetrockner. Oder auch - die allerdings umstrittenen - Heizpilze für die Terrasse.
Mit Gas Energiekosten senken
Im Vergleich zu strombetriebenen Geräten sind gasbetriebene vielfach günstiger im Unterhalt. So spare ein durchschnittlicher Haushalt beim Kochen rund 50 Euro im Jahr, wenn er einen Gasherd verwende, berichtet das deutsche Kupferinstitut. Zudem sei das Kochen mit Gas umweltfreundlicher: Denn Strom ist eine veredelte Energie, für deren Erzeugung deutlich mehr Primärenergie erforderlich sei, als bei der direkten Nutzung des Gases. Erdgas-Wäschetrockner sparen im Vergleich zu konventionellen Geräten rund 60 Prozent der Energiekosten und trocknen im Schnitt 40 Prozent schneller, so die Experten.
Gassteckdosen legen
Wer neu baut oder saniert, sollte deshalb nicht nur in der Küche, sondern auch in anderen Räumen Gassteckdosen legen lassen. Empfehlenswert seien Gasleitungen aus Kupfer. Das Metall ist sehr langlebig und lässt sich mit jedem handelsüblichen Metalldetektor aus dem Baumarkt leicht orten - versehentliches Anbohren lässt sich so verhindern.
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