Heizungswartung spart Energie und Kosten

Christine Neudert | 612 Aufrufe | 
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Eine professionelle Wartung zu Beginn der Heizsaison macht sich bezahlt.
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Wer seine Heizungsanlage professionell warten lässt, kann Energie und Geld sparen. Foto: Vaillant

(bauen.de) - Wenn in den Herbst- und Wintermonaten die Heizkosten ungewöhnlich hoch sind, ist der Grund häufig eine unzureichende Wartung der Heizanlage. Bei der Verbrennung von Heizöl treten beispielsweise Rußablagerungen auf, die zum Mehrverbrauch beitragen. Ein Millimeter Ruß im Brennraum bedeutet einen Mehrverbrauch von bis zu fünf Prozent. Die Wartung sollte man einem lokalen Fachhandwerksunternehmen überlassen, doch es gibt durchaus auch einige Dinge, die man selbst übernehmen kann.

Heizflächen müssen frei stehen und gereinigt werden

Möbel oder ähnlich sperrige Gegenstände, die vor den Heizflächen gelagert werden, verringern die Heizleistung drastisch und sollten unbedingt entfernt werden. Auch Staub zwischen den Radiatorenrippen oder im Innenraum von Flachheizkörpern reduziert die Wärmeabstrahlung.

Entlüftung der Heizkörper

Heizkörper sollten vor Inbetriebnahme mit einem Spezialschlüssel entlüftet werden. Luft im Heizsystem wirkt sich nicht nur nachteilig auf die Wirtschaftlichkeit aus, sondern kann auch zu Rohrbrüchen führen.

Überprüfung des Wasserdrucks

Nach der Entlüftung darf man nicht vergessen, den Wasserdruck zu überprüfen: Sollte er unterhalb der empfohlenen Markierung stehen, muss Wasser nachgefüllt werden. Dabei darf die Umwälzpumpe der Heizanlage nicht in Betrieb sein, um nicht wieder Luft in das Heizsystem zu saugen.

Kontrolle der Ein- und Ausschaltzeiten

Sinnvoll ist es, die Programmierung der Zeitsteuerung der Heizanlage auf den persönlichen Tagesrhythmus abzustimmen. So kann die Raumtemperatur beispielsweise nachts oder während der Arbeitszeiten verringert werden. Ein Absenkung um nur ein Grad Celsius hat einen bis zu sechs Prozent geringeren Heizenergieverbrauch zur Folge.

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