Dacheindeckung - Dach eindecken und decken
Der Flachdachaufbau ist etwas, das genau geplant werden muss. Nicht anders verhält es sich bei der Dachisolierung.
von Jörg WellbrockGrundsätzlich gibt es zwei Varianten des Flachdaches. Es beginnt bei der Unterkonstruktion. Diese kann entweder schwer und biegesteif sein oder leicht und biegeweich. Verwendet werden Beton oder Gerippekonstruktionen aus Holz, Stahl oder Stahlbeton. Unter der Decke liegt eine Gefälleschicht. Sie besteht meist aus Normalbeton oder Bitumensplitt. Der Vorteil einer solchen Konstruktion besteht im schnellen Austrocknen, selbst nach starken Regenfällen. Es folgen die Trenn-, Ausgleichs- und Dampfsperrschichten, die zum Flachdachaufbau gehören. Diese verschiedenen Schichten spielen auch bei der Dachisolierung eine maßgebliche Rolle.
Eine besondere Bedeutung bei der Dachisolierung hat die Wärmedämmschicht. Sie erfüllt gleich mehrere Funktionen. Zunächst einmal bildet sie eine Luftschicht, die zur Verteilung des örtlich auftretenden Dampfdrucks dient. Zudem verhindert sie die Übertragung von Spannungen und Bewegungen. Zu denen kann es bei Temperaturschwankungen kommen. Nicht zuletzt besteht ihre Aufgabe darin, chemische Wechselwirkungen zu verhindern. Solche Wechselwirkungen kann es beispielsweise zwischen Polystyrol-Hartschaum und weichem PVC geben.
Das Flachdach ist ein Allrounder. Es gibt den Flachdachaufbau mit Folie, Metall oder Kies. Am häufigsten wird jedoch Bitumen verwendet, auch bekannt als Dachpappe. Bitumen kann generell heiß oder kalt verklebt werden, die Technik des heißen Verklebens wird jedoch in den meisten Fällen bevorzugt. Eine weitere und auch überaus sinnvolle Variante des Flachdachs ist das begrünte Dach: Es bietet nicht nur Schutz und Isolierung, sondern sieht darüber hinaus auch noch gut aus.
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