Dachformen - die richtige Dachform finden
Es muss nicht immer das klassische Satteldach sein, die Alternative: das Kuppeldach, es wertet durch seine außergewöhnliche Form ein Gebäude auf, allerdings bedarf es meist einer besonderen Genehmigung.
von Astrid Albrecht-SierlejaDas Dach ist wichtiger Bestandteil eines Hauses, bei dem die Qualität, die handwerkliche Ausführung und das Aussehen zu den wichtigsten Kriterien zählen. Wie auch beim Bedachungsmaterial gilt bei der Entscheidung für die optimale Dachform: Wer die Wahl hat, hat auch die Qual. Schließlich muss es nicht immer das klassische Satteldach sein.
Nicht einzig und allein die persönlichen Vorlieben des Häuslebauers können die Wahl des optimalen Daches beeinflussen. Die individuelle Konstruktion eines Hauses bestimmt letztendlich die Möglichkeiten, sich auch für besondere Dachformen und Ausbauten zu entscheiden. In der Regel müssen Genehmigungen eingeholt werden, damit sich die eigene Immobilie in das gesamte Bild der angrenzenden Häuserlandschaft einfügen kann. Regionale Besonderheiten, insbesondere bei der Verwendung von Baumaterialien, spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle, ob ein Kuppeldach realisiert werden kann.
In der Regel besteht ein Kuppeldach aus einzelnen Dachflächen, die nach oben gebogen sind und aufeinander treffen. Die Flächen ergeben eine runde Form. Meist werden Dächer dieser Art auf achteckigen oder gar zwölfeckigen Auflagern angebracht und überspannen auf diese Weise ein Haus oder ein anderes Gebäudeteil wie eine Kuppel. Ihren Ursprung haben Kuppeldächer in der sakralen Bauweise.
Außergewöhnliche Dachformen stellen besondere Herausforderungen für Zimmerleute und Dachdecker dar. Verwendet werden zur Eindeckung vielfach Titanzink, Kupfer, Edelstahl oder in bestimmten Regionen auch Naturschiefer. Insbesondere an Einfamilienhäusern der gehobenen Klasse oder auch gelegentlich an repräsentativen öffentlichen Gebäuden finden sich diese baulichen Details wie zum Beispiel das Kuppeldach.
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