Dachformen - die richtige Dachform finden
Durch seine vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten ist das Pultdach vor allem für moderne Häuser beliebt. Ein Vorteil der einfach geneigten Form: Sie verhilft zu großzügigem Wohnraum unter dem Dach.
von Katrin HausmannDas Pultdach gehört nicht zu den klassischen Dachformen für Wohnhäuser. Lange Zeit wurde es ausschließlich für Nebengebäude, Garagen und Fabrikhallen genutzt. Doch immer häufiger ist das einseitig geneigte Dach auch auf Wohnhäusern zu finden.
Ein Pultdach besteht aus einer einseitig geneigten Dachfläche, deren untere Kante als Dachtraufe bezeichnet wird. Der Dachfirst bildet den oberen Abschluss des Dachs. Die Dachfläche, meist zur Wetterseite gerichtet, schützt das Haus vor Witterungseinflüssen wie Wind, Regen und Schnee.
Designer und Architekten kombinieren ein Pultdach meist mit einem modernen Baustil. Neben der einfachen Konstruktion gibt es auch das Doppel-Pultdach, das über zwei zusammengesetzte Dachflächen verfügt. Dieses eignet sich besonders, wenn es im Haus mehrere, zueinander versetzte Wohnebenen gibt. Außerdem kann mit mehreren, ineinander verschachtelten Pultdächern eine ganz individuelle Dachlandschaft angelegt werden.
Die größten Vorteile birgt das Pultdach bei geringer Neigung:
Für die Eindeckung können fast alle Materialien verwendet werden: Ziegel und Schieferplatten eignen sich fürs Pultdach genauso wie eine Bitumenschicht oder Metall. Gerade für gering geneigte Flächen ist eine Dachbegrünung zu empfehlen, denn sie kann die Abdichtung deutlich verbessern.
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