Dachfenster - Einbau und Kosten
Per Knopfdruck unter freiem Sternenhimmel dinieren - im eigenen Wohnzimmer. Dachschiebefenster machen es möglich.
von Christina Brunel-GeuderIn ausgebauten Dachräumen wohnt es sich meist sehr behaglich. Eher ungemütlich wird es allerdings im Sommer, wenn nur kleine Öffnungen der Kipp-Dachfenster als Frischluftzufuhr dienen. Eine elegante Alternative hierzu sind Dachschiebefenster: Per Knopfdruck fahren die Glaselemente der Überkopfverglasung auf und verwandeln das Wohnzimmer in eine Freiluftarena. So wird der Wohnraum mit Licht und Frischluft versorgt.
Ob Sattel- oder Flachdach: Dachschiebefenster können in jede beliebige Dachkonstruktion, auch nachträglich in Altbauten, eingebaut werden. Allerdings ist eine Dachneigung ab fünf Grad nötig. Je nach Einbau- und Dachsituation sind Fensterhöhen bis zu sieben Metern zu verwirklichen, in der Breite lassen sich beliebig viele Elemente nebeneinander setzen. Um solche großen Glasflächen zu bewegen, ist ein erheblicher Kraftaufwand nötig. Deshalb werden die Dachschiebefenster elektronisch geöffnet. Gegen Stromausfall lässt sich das Öffnungssystem mit einem Notstromakku oder einer Handkurbel wappnen.
Selbst vor überraschendem Wetterumschwung bleibt der darunterliegende Wohnraum geschützt: Dachschiebefenster können mit einem Regen- oder Windsensor ausgestattet werden, der bei Bedarf die Fenster automatisch schließt. Keine Angst vor Hagel und Schneelasten: Der Sicherheit wegen wird wie bei allen Überkopfverglasungen Sicherheitsglas eingebaut.
Nicht nur an Schnee, auch an Sonne will gedacht sein: Hier bieten sich Verschattungen an, wie beispielsweise außen angebrachte Rollos oder auch der Einsatz von Sonnenschutzglas.
Der Cabrio-Luxus für Wohnung oder Haus ist allerdings nicht ganz billig: Bauherren können beim Dachschiebefenster mit reinen Materialkosten von rund 4.500 Euro, für eine große dreiteilige Fensterkonstruktion rechnen, Öffnungselektronik und Rahmen inklusive.
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