Dachfenster - Einbau und Kosten
Dreifachverglasung ist derzeit Stand der Technik, wenn es um hochwärmedämmende Fenster geht. Dreischeiben-Isolierglas ist Standard bei Passivhäusern.
von Frank KemterWer den Aufpreis für ein besonders energieeffizientes Gebäude - etwa ein Passivhaus - nicht scheut und dafür beim Heizen sparen und die Umwelt schonen will, entscheidet sich für Dreifachverglasung beziehungsweise Dreischeiben-Isolierverglasung. Die beiden Zwischenräume zwischen den Scheiben sind mit einem Edelgas (zum Beispiel Krypton) gefüllt, das eine schlechtere Wärmeleitfähigkeit hat als Luft und damit eine dämmende Wirkung. Zwei der Scheiben sind zudem mit Metalldampf beschichtet. Diese Beschichtung reflektiert langwelliges Infrarotlicht und verbessern dadurch die Wärmedämmung.
Durch Dreifachverglasung werden U-Werte unter eins erreicht – besonders hochwertige Fenster erreichen sogar einen U-Wert von 0,5 und werden deshalb gerne in Passivhäusern verbaut. Durch die immer schärferen Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV), die in ihrer letzten Novellierung 30 Prozent Energieeinsparung gegenüber der EnEV bei Neubauten vorsieht, ist es absehbar, dass Dreifachverglasung immer mehr zum Standard und konventionelles Wärmeschutzglas mit zwei Scheiben verdrängen wird.
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