Dämmstoffe - für Haus, Fassade und Dach
Angesichts stetig steigender Rohölpreise wird es immer wichtiger, sein Eigenheim effektiv gegen Wärmeverlust zu isolieren. Damit das Heizen nicht zum Luxus wird, kommt es vor allem auf den richtigen Dämmstoff an. Als besonders geeignet hat sich dabei die Naturfaser Hanf herausgestellt.
von Michael MeisterWenn von Hanf die Rede ist, denkt man in erster Linie an ein Rauschmittel. Doch damit wird man der Bandbreite dieser Pflanze keineswegs gerecht. Als Naturfaser, die immun gegen Schädlinge ist, stellt Hanf den idealen Dämmstoff für jedes Eigenheim und auch renovierungsbedürftige Altbauten dar. Zum einen ist Hanf nicht feuchtempfindlich und zum anderen extrem reißfest, was eine konstant gute Isolierung garantiert. Zugleich sorgt Hanf für ein ideales Raumklima und kann leicht selbst eingebaut werden. Gesundheitliche Gefährdungen wie Jucken oder Kratzen sind nicht zu befürchten. Dass Hanf sich besonders gut als Dämmstoff eignet, bestätigen auch Tests der Stiftung Warentest. Dort wurde Hanf als bester Dämmstoff aus nachwachsenden Rohstoffen für die Zwischensparrendämmung ausgezeichnet.
Mit Hanf als Dämmstoff kann man nicht nur hohe Heizkosten verhindern, sondern zugleich auch noch was für den Umweltschutz tun. Da Hanf keine Nahrungsgrundlage für Insekten bildet, muss er auch nicht mit chemischen Pestiziden behandelt werden und schont somit Mensch und Umwelt nachhaltig. Als Naturstoff ist Hanf auch nach dem Ausbau einfach zu recyceln. Der im Hausbau verwendete Hanf trägt deshalb auch das Qualitätssiegel für Naturfaserdämmstoffe.
Durch seinen hervorragenden Wärmespeicherstatus schützt Hanf im Sommer auch vor Überhitzung des Wohnbereiches. Zudem wird Hanf als schwer brennbar eingestuft und bietet außerdem einen guten Schallschutz. Als langlebiger Naturbaustoff ist Hanf also der ideale Dämmstoff, um sowohl die Umwelt als auch den eigenen Geldbeutel zu schonen.
© Immowelt AG 2012 ® www.bauen.de Wissen rund ums Bauen!