Wärmedämmung - für Haus, Fassade und Dach

Dachdämmung

In modernen Gebäuden und sanierten Altbauten ist die Dachdämmung heute meist mindestens 20 Zentimeter dick. So ist ein hoher Wärmeschutz gewährleistet.

von Frank Kemter
Dachdämmung
Nur gut gedämmte Dächer bieten zu allen Jahreszeiten ein angenehmes Raumklima. Foto: Rockwool

Bis vor wenigen Jahrzehnten wurden Dächer zumeist gar nicht gedämmt. Zu erkennen sind solche Altbaudächer manchmal ganz einfach - zumindest im Winter: Während auf gedämmten Dächern Schnee liegt, ist er bei ungedämmten Dächern schon weggeschmolzen. Schon daran sieht man, dass Wohnungen unter solchen Dächern einen enormen Heizenergie-Hunger haben. Eine gute Wärmedämmung hingegen schützt das Gebäude übrigens nicht nur vor unnötigen Energieverlusten. Auch an heißen Tagen im Sommer bleibt es in den Räumen unter dem Dach angenehm kühl.

Dachdämmung: Heute meist mindestens 20 Zentimeter dick

Spätestens seit der ersten Ölkrise Anfang der 1970er-Jahre wurde die Dachdämmung zu einem vieldiskutierten Thema. Damals allerdings gab man sich meist noch mit wenigen Zentimeter dünnen Dämmungen aus Stein- oder Glaswolle zufrieden - eine Verbesserung, jedoch kein Durchbruch. Heute sind Dachdämmungen meist mindestens 20 Zentimeter dick.

Wie dick eine Dachdämmung genau sein muss, hängt vom Wärmedurchgangskoeffizienten, dem so genannten U-Wert, ab. Er gibt an, wie schnell Wärme ein Material durchströmt. In der Dämmstoffindustrie hat sich der Kennwert der Wärmeleitfähigkeitsstufe durchgesetzt. Hochwertige Mineralwolle kommt auf einen Wert von 032, Dämmungen aus Polyurethan erreichen Werte von 024. Je niedriger die Zahl, desto effizienter die Dämmung und desto dünner kann die Dämmschicht ausfallen.

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