Wärmedämmung und Dämmstoffe

IVPU - Industrieverband Polyurethan-Hartschaum | 8196 Aufrufe | 
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Ein Gebäude verliert Wärme durch seine Außenhülle, d.h. durch Dächer, Außenwände, Fenster und Böden. Als Wärmedämmung bezeichnet man Maßnahmen, die diesen Wärmefluss begrenzen.

Wärmedämmung (4 Artikel):

Wärmedämmung und Dämmstoffe

Dämmmatten müssen ausreichend dick sein, um einen guten Wärmeschutz zu ermöglichen.
Foto: Saint Gobain/Isover

Der Begriff Isolierung wird hingegen nur für das Unterbinden von elektrischem Stromfluss verwendet. Wärmedämmstoffe dämmen den Wärmefluss von der warmen zur kalten Seite eines Bauteils ein und minimieren die Wärmeverluste. Der Wärmeschutz von Altbauten lässt sich auch nachträglich entscheidend verbessern. Durch Wärmedämm-Maßnahmen kann bei einem Altbau mehr als 50 % Energie eingespart werden. Sogar Niedrigenergiehaus- oder Passivhausstandard ist möglich.

Behaglichkeit und gesunde Raumluft hängen entscheidend von einer guten Wärmedämmung ab. Schlecht gedämmte Wände, Decken und Böden kühlen im Winter an der Innenseite stark ab und strahlen Kälte in den Innenraum ab. Es wird ungemütlich und man hat das Gefühl es zieht, auch wenn die Raumtemperatur bei komfortablen 21 Grad Celsius liegt. Hinter Möbeln, an Außenecken, oder bei Wärmebrücken kann sich sogar Kondenswasser und in Folge Schimmel bilden. Dies bedeutet Alarmstufe Rot, denn Schimmelpilzsporen können Allergien und Krankheiten verursachen.

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