Instandhaltung - Fassade sanieren, schützen und erhalten
Efeu, wilder Wein und Co. sehen nicht nur schick aus. Sie verbessern auch die Energiebilanz und das Wohnklima eines Hauses.
von Frank Kemter(bauen.de) - Rankrosen, wilder Wein oder Efeu: Kletterpflanzen können die Fassade und damit das Gesamtbild eines Hauses grundlegend verändern. Doch nicht nur gestalterische Aspekte sprechen für eine solche Naturfassade. Die Pflanzen verbessern auch die Energiebilanz eines Hauses, erläutert die BHW-Bausparkasse. Die Pflanzen halten im Sommer das Haus von innen kühl, im Winter wirken sie wie eine natürliche Wärmedämmung. Ein weiteres Plus ist der verbesserte Schallschutz. Auch der Umwelt tun Grünfassaden gut: 40 Quadratmeter Wandgrün produzieren BHW-Angaben zufolge genauso viel Sauerstoff wie eine 36 Quadratmeter große Gartenfläche.
Dabei muss es nicht immer klassischer Efeu sein, der die Wand hochrankt. Sehr beliebt sind auch Weinreben und Spalierobst. Die Wahl der Pflanzenart muss aber auch die Lichtverhältnisse berücksichtigen. Efeu mag es nicht zu hell und bevorzugt die Nordfassade eines Hauses. An der Südseite fühlen sich Blauregen, Kletterrosen oder wilder Wein besonders wohl.
Außerdem eignet sich nicht jede Fassade gleichermaßen für eine Bepflanzung. Hat sie Risse, offene Fugen oder andere Schäden, so ist vor der Bepflanzung eine Reparatur fällig. Denn die Haftorgane und Licht fliehenden Triebe können in die schadhaften Stellen hineinwachsen. Die Folge sind Bauschäden.
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