Markisen & Rollläden - Wetterschutz, Wärmeschutz, Sichtschutz

Schattenspender Sonnensegel

Markisen und Co.: Künstliche Schatten 

Terrassen und Balkone sind im Sommer beliebter Treffpunkt für Familie und Freunde. Markisen oder Sonnensegel schützen den Bereich vor zu viel Sonne.

von Stefanie Aßner

Bei den ersten Sonnenstrahlen zieht es jeden ins Freie. Wer sich auf Terrasse oder Balkon vor Hitze und schädlichen UV-Strahlen schützen will, rettet sich am besten unter Schattenspender wie Sonnenschirme, Markisen oder Sonnensegel. Um richtig geschützt zu sein, sollte beim Kauf auf den UV-Schutzfaktor UPF (Ultraviolet Protection Factor) geachtet werden. Dieser gibt an, um wie viel länger man sich unter dem Sonnenschutz aufhalten kann, ohne Hautschäden zu riskieren.

Markisen und Sonnensegel: Sonnenschutz für Außen

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Neben Sonnenschirmen zählen Markisen zum klassischen Sonnenschutz auf dem Balkon. Die Gelenkarmmarkise beschattet den Außenbereich und sorgt dank ihrer Farbe für einen sommerlichen Akzent.
Sonnensegel werden in verschiedenen Formen, Farben und Größen angeboten. Je nach Terrasse lässt sich ein ganz individueller Sonnenschutz kreieren. Foto: Golle Zelte und Planen GmbH, www.sonnensegel.de
Markisen bieten Schutz vor sommerlicher Hitze und schädlichen UV-Strahlen. Auch außergewöhnliches Design und individuelle Lösungen lassen sich verwirklichen: wie bei dieser fest montierten Markise mit ihren leicht gebogenen Führungsschienen.
Ein Sonnensegel kann an Masten, der Hauswand oder im Boden befestigt werden. Vorteil gegenüber Markisen: Es lässt sich flexibel an weiteren Orten aufstellen.
Die Kassettenmarkise mit Gelenkarm vereint einige Vorteile: Die Kassette schützt die Markisentechnik und das Tuch in eingefahrenem Zustand vor Regen, Schnee oder Wind. Dank der Seiten- und Senkrechtmarkise ist der Terrassenbereich auch vor tiefer stehender Sonne und Wind geschützt.
Ein Sonnensegel muss, ähnlich wie eine Markise, regelmäßig gereinigt werden. Grober Schmutz lässt sich am besten mit einer Bürste entfernen, bei Flecken hilft mildes Waschmittel.
Gelenkarme halten das Markisentuch auch bei leichtem Wind straff. Wird der Wind stärker, sollte eine Markise eingefahren werden.
Ähnlich wie eine Markise kann auch ein Sonnensegel aus- und aufgerollt werden: Bei starkem Regen oder Wind kann es somit schnell und einfach eingefahren werden - entweder manuell oder automatisch betrieben.
Markisen müssen nicht immer fest an der Terrassen- oder Balkonwand befestigt werden. Die freistehende Markise kann zu beiden Seiten über eine Tuchwelle ein- und ausgerollt werden.
Platzsparende Alternative: Die Gelenkarmmarkise verschwindet in eingefahrenem Zustand komplett in einem dafür konzipierten Schacht. Wird die Markise nicht gebraucht, kann sie beinahe unsichtbar verstaut werden.
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Markisen für jeden Bedarf

Klassiker unter den Schattenspendern sind neben Sonnenschirmen Markisen, die es in verschiedenen Ausführungen gibt. Ein Fachmann hilft bei der Auswahl.

Gelenkarmmarkisen: Sie eignen sich besonders gut, um größere Flächen abzudecken. Durch ihre flexiblen Gelenkarme, die das Markisentuch im ausgerollten Zustand straff halten, lässt sich, je nach Ausführung der Markise, der Neigungswinkel  flexibel dem Sonnenstand anpassen. Die Tuchwelle ist bei dieser Art der Markise sichtbar. Beim Einrollen legen sich die Arme gelenkartig zusammen. Eine einfache Gelenkarmmarkise ist bereits ab 300 Euro erhältlich.

Kassettenmarkisen: Sie unterscheiden sich von der Gelenkarmmarkise lediglich in einem Punkt: Beim Einrollen legen sich die Tuchwelle und das komplette Markisentuch in einer Kassette ab und werden dadurch vor Wettereinflüssen geschützt. Preislich liegen Kassettenmarkisen bei etwa 1.000 Euro.

Wer sich einen Schattenspender für die Loggia oder Schutz vor seitlich einfallender Sonne sucht, ist mit einer Senkrechtmarkise am besten beraten. Sie sorgt für eine senkrechte Beschattung.

Markisen lassen sich entweder per Handkurbel oder per Elektromotor ein- und ausfahren. Mittlerweile sind in einigen Markisen sogenannte Funkwächter eingebaut, die dafür sorgen, dass die Markise bei Sonne, Regen oder Wind automatisch aus- beziehungsweise einfährt.

Reinigung und Pflege der Markisen

Der Stoff der Markise lässt sich ganz einfach selbst reinigen: Grober Schmutz kann mit einer Bürste entfernt werden, Flecken verschwinden am besten, wenn man das Markisentuch mit mildem Waschmittel reinigt und an der Luft trocknen lässt. Als Alternative bietet sich ein Markisentuch mit selbstreinigender Nano-Beschichtung an. Um möglichst lange Freude an der Markise zu haben, sollte man sie bei Wind und starkem Regen einfahren.

Tipp für Mieter: Oft dürfen am Balkon keine Veränderungen vorgenommen werden. Eine vermieterfreundliche Form der Beschattung sind Klemmmarkisen. Diese werden nicht mit Schrauben fixiert, sondern, falls die Möglichkeit besteht, zwischen Boden und Decke geklemmt.

Sonnensegel als Alternative zur klassischen Markise

Sonnensegel sind ebenfalls in verschiedenen Größen, Formen und Farben erhältlich. Sie besitzen entweder ein festes Gestell mit Standfüßen oder werden mit Haken, die im Stoff eingenäht sind, an speziellen Masten, im Boden aber auch an der Hauswand befestigt. Einige Sonnensegel sind somit flexibel auf Balkon, Terrasse oder im Garten einsetzbar. Das Sonnensegel ist bereits ab 50 Euro erhältlich und bietet eine preiswertere Art der Terrassen- und Balkonbeschattung. Meist ist es aus Markisenstoff gefertigt, benötigt demnach die gleiche Reinigung und Wartung.

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