Material - Fenster aus Alu, Holz und Kunststoff
Die richtigen Fensterformen zu finden ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Zum einen geht es um optische Faktoren. Zum anderen aber auch um ganz praktische Aspekte.
von Jörg WellbrockBei der Planung der Fenster beim Hausbau sollte die Entscheidung nicht vorschnell getroffen werden. Fenster sind heute mehr als nur eine Scheibe, durch die man blickt. Es werden zahlreiche Anforderungen an Fenster gestellt. Doch zunächst einmal sollte geklärt werden, welche Fensterformen es gibt.
Generell unterscheidet man zwischen folgenden Fensterformen: Rechteckfenster, Rundbogenfenster, Stichbogenfenster, Korbbogenfenster und Rundfenster. Hinzu kommen dreieckige Fenster und Dachfenster. Darüber hinaus gibt es noch Kastendoppelfenster, Schwingfenster, Kippfenster, Schiebefenster und eine Vielzahl anderer, zum Teil recht seltener und exotischer Fenster. Sie alle haben zunächst einmal die Aufgabe als Schutz gegen Witterungseinflüsse zu fungieren. Doch das ist längst nicht alles.
Wie viel Licht in einen Raum gelangt, hängt zu einem wesentlichen Teil auch vom Fenster ab. Völlig unabhängig von der Fensterform verfügen moderne Fenster über eine gute Wärmedämmung, sie bieten eine natürliche Belichtung, Sonnen-, Sicht-, Schall- und Brandschutz. Nicht zuletzt gehört natürlich auch der Schutz vor Einbrechern dazu.
Runde oder dreieckige Fenster gehören nicht zu den Fensterformen, die man jeden Tag sieht. Oft handelt es sich um Sonderanfertigungen oder spezielle Fenster, die man nur im Fachhandel bekommt. Fenster sind meist aus Kunststoff, Holz, Aluminium, Stahl, Schmiedeeisen oder Blei hergestellt. Nicht jedes Material passt zu jeder Fensterform: Je exotischer, desto genauer sollte man sich beraten lassen.
© Immowelt AG 2012 ® www.bauen.de Wissen rund ums Bauen!