Material - Fenster aus Alu, Holz und Kunststoff
Wer vergisst, ein gekipptes Fenster nach dem Lüften wieder zu schließen riskiert nicht nur höhere Heizkosten, sondern lädt auch Langfinger ein. Eine neue Mechanik verschließt gekippte Fenster mittels Zeitschaltuhr.
von Frank Kemter(bauen.de) - Um Heizenergie zu sparen wird zwar zumeist Stoßlüften empfohlen. Doch ein einigen Fällen ist die Kippstellung eine Notwendigkeit. Etwa dann, wenn Blumen auf der Fensterbank stehen, und diese zum Lüften erst weggeräumt werden müssten. Wenn mehrere - am besten gegenüberliegende - Fenster einer Wohnung in Kippstellung gebracht werden, lässt sich auch so ein schneller Luftaustausch erreichen. Doch wehe, ein gekipptes Fenster wird vergessen: Dann ist die Wohnung schnell ausgekühlt, obwohl die Heizung versucht, sie mit maximaler Leistung warm zu halten. Energetisch ist das sehr ungünstig. Noch schlimmer: Gekippte Fenster können auch Langfinger anlocken, die dann leichtes Spiel haben.
Ein neues System schafft hier Abhilfe: Es schließt gekippte Fenster nach einer vorher eingestellten Zeit wieder automatisch. Der am Fenster zu installierende Schließmechanismus benötigt übrigens keinen Strom, er funktioniert rein mechanisch über ein Zugsystem. Jedes Kippfenster kann mit dem unter dem Namen "Winflip" vertriebenen System nachgerüstet werden, verspricht der Hersteller.
Die Lüftungsdauer kann stufenlos mittels Drehschraube zwischen fünf Minuten und fünf Stunden voreingestellt, die Schließkraft kann ebenfalls angepasst werden - je nachdem wie leicht- oder schwergängig das Fenster ist.
Mehr Informationen: www.winflip.info
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