Schallschutzfenster
An viel befahrenen Ausfallstraßen oder in Flughafennähe sind Schallschutzfenster zu empfehlen, um die Lärmbelastung der Bewohner zu mindern.Schallschutzfenster sind vom Aufbau normalen Isolierglasfenstern ähnlich, unterscheiden sich jedoch im Detail. So werden, um eine optimale Schalldämmung zu erreichen, zum Beispiel unterschiedlich dicke Scheiben verwendet, der Abstand zwischen den Gläsern ist größer oder es wird spezielles Schallschutzgas zwischen den Scheiben verwendet. Doch auch der Fensterrahmen und die Fugendichtungen müssen schalldämmende Eigenschaften haben. Wichtig istbeim Schallschutzfenster auch ein fachgerechter Einbau.
Schallschutzfenster: sechs Schallschutzklassen
Schallschutzfenster werden in sechs verschiedene Schallschutzklassen eingestuft; bei eher geringer Lärmbelastung genügt die Klasse eins, die eine Lautstärkenminderung von 25 bis 29 Dezibel bewirkt. Wer direkt an einer Autobahn wohnt, wählt dagegen Schallschutzklasse sechs, die den Lärm um 50 und mehr Dezibel absenkt. Der Schallschutz besteht freilich nur bei geschlossenem Fenster, weshalb gerade an stark befahrenen Straßen zusätzlich zum Schallschutzfenster oft noch eine Lüftungsanlage sinnvoll ist, damit auch ohne Lärm-Terror Frischluft in die Wohnung gelangen kann.
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