Carport - aus Holz, Alu, Stahl

Der Carport: Drei gute Gründe

Der Carport schützt das untergestellte Fahrzeug vor Sonne, Regen und Schnee, ist meist preisgünstiger als eine Garage und zudem recht flexibel was Standortwahl und Design angeht.

von Michaela Hummel

1. Selber machen und Geld sparen

Im Vergleich zu einer Garage ist ein Carport meist die günstigere Alternative. In einfacher Ausführung als Selbstbausatz ist eine solche Unterstellmöglichkeit schon ab rund 800 Euro zu haben. Da für einen Carport weniger Material benötigt wird als für den Bau einer Garage, ist er zudem auch schneller aufgebaut. Versierte Heimwerker können ihren Carport in Eigenleistung leicht selbst errichten - Bausätze gibt es in verschiedensten Ausführungen. Auch auf ein umlaufendes Betonfundament kann verzichtet werden - es werden lediglich punktuelle Verankerungen für die tragenden Stützen benötigt.

Der Carport: Flexibel bei Standort und Design

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Carport, Baugenehmigung
Foto: Novum Carport GmbH  
Carport, Unterstand
Foto: epr/capotec  
Carports, Architektur
Foto: epr/Designo-Carport  
Carport, Tonnendach
Foto: www.carporte.de  
Carportdach, Dachbegrünung
Foto: epr/Overmann  
Carport, Spitzdach
Foto: www.carporte.de  
Design-Carport
Foto: www.designo-carport.de / MC-Garagen  
Carport, Sichtschutz
Foto: epr/capotec  
Carport, Betondachsteine
Foto: Novum Carport GmbH  
Carportdach, Solarenergie, Solarzellen
Foto: www.solarcarporte.de  
Doppelcarport
Foto: Dacapo  
Carport, Stauraum
Foto: epr/capotec  
Carport, Sichtschutzverkleidung, Schiebetür
Foto: epr/Overmann  
Carport, Dach, Balkon
Foto: Novum Carport GmbH  
Design-Carport
Foto: epr/Designo-Carport  
Doppelcarport
Foto: www.carporte.de  
Holzcarport, Holzcarports
Foto: www.carporte.de  
Carport, Glas
Foto: epr/Siebau  
Carports, Spitzdach
Foto: www.carporte.de  
Stahlcarport, Stahlleichtprofile
Foto: epr/capotec  
Carports, Satteldach
Foto: Novum Carport GmbH  
Carport
Foto: epr/Designo-Carport  
Solarcarport, Solarcarports
Foto: Ever Energy Group GmbH  
Vor dem Bau des Carports sollten sich Bauherren beim zuständigen Bauamt erkundigen, ob eine Baugenehmigung benötigt wird. Das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden.
Ein Carport schützt das Auto zu jeder Jahreszeit vor Witterungseinflüssen wie Regen, Hagel, Schnee oder UV-Strahlung.
Was Standort und Design betrifft, sind Bauherren bei einem Carport sehr flexibel.
Das Tonnendach verleiht dem Carport eine individuelle Note. Hausbesitzer sollten darauf achten, dass sich dieser harmonisch in die Umgebung einfügt.
Für eine Dachbegrünung ist ein Carport mit Flachdach besonders gut geeignet. Soll das Dach bepflanzt werden, sollte schon bei der Planung darauf geachtet werden, dass die Statik darauf ausgelegt ist.
Die Dachkonstruktion bestimmt die Optik eines Carports wesentlich. Das Spitzdach wird oft für Wohnhäuser verwendet.
Der elegante Design-Carport ist mit einem großzügigen Geräteraum ausgestattet.
Ein Sichtschutz in den Rück- und Seitenfeldern des Carports schirmt fremde Blicke ab.
Der Carport ist, passend zum Dach des Hauses, mit Betondachsteinen verkleidet.
Solarzellen auf dem Carportdach: Wer zusätzlich in Solarenergie investiert, kann den Strom entweder selbst nutzen oder in das öffentlche Netz einspeisen.
Großzügiger Unterstand mit separatem Abstellraum: Unter dem Doppelcarport finden zwei Autos Platz.
Dank eines integrierten Geräteraums im Carport gibt es zusätzlichen Stauraum für Müllbehälter, Fahrräder und Co.
Auto-Unterstand mit luftiger Optik: Je nach Hersteller kann der Carport auch im Nachhinein noch flexibel erweitert werden, etwa durch Sichtschutzverkleidungen, Schiebetüren oder Schiebewände.
Passend zu Haus und Grundstück können individuelle Modelle geplant und gebaut werden. Hier wird das Carport-Dach als Balkon genutzt.
Der Carport in modernem, geradlinigem Stil schützt das Auto vor starker Sonneneinstrahlung und anderen Witterungseinflüssen.
An das Haus angrenzend: Der Doppelcarport ist optisch an das Wohnhaus angepasst.
Werden die Balken von Holzcarports verzapft, dann ist die Konstruktion besonders stabil. Das Holz sollte regelmäßig gepflegt werden.
Eine verglaste Dacheindeckung spendet viel Licht.
Spitz- oder Flachdach? Viele Hersteller bieten individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Carports.
Durch eine hochwertige Pulverbeschichtung, erhältlich in fast allen RAL-Farbtönen, können auch Carports aus Stahlleichtprofilen gut an die Optik des Hauses angepasst werden.
Carports mit Satteldach verfügen über zusätzlichen Stauraum in der Giebelspitze.
Kein abgeschlossener Raum: Ein Carport schützt nicht vor Diebstahl oder Marderschäden. Jedoch können Schäden durch Witterungseinflüsse wie Regen, Sturm oder Hagel vorgebeugt werden.
Erbauer eines Solarcarports profitieren durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) von staatlichen Subventionen.
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2. Standort und Design sind flexibel

Bei der Standortwahl ist ein Carport recht flexibel. Häufig kann ein Unterstand auch direkt ans Haus angebaut werden. Dabei wirkt ein Carport durch seine offene Bauweise leichter und lässt sich ganz dem Stil des bestehenden Gebäudes anpassen - das schlägt sich dann allerdings im Preis nieder.

3. Das kann ein Carport noch

Ein Carport ist zwar nicht rundum geschlossen, dennoch bietet auch schon ein überdachter Stellplatz einen weitaus besseren PKW-Schutz vor etwa Sturm- oder Hagelschäden als einer unter freiem Himmel. Durch die offene Bauweise kann die Einfahrtshöhe zudem individuell angepasst werden. Das ist besonders praktisch, wenn es um das Unterstellen von Freizeitfahrzeugen wie Wohnmobilen oder Wohnwagen geht.

Aber: Kein abgeschlossener Raum

Ein Carport ist allerdings kein abgeschlossener Raum - dort abgestellte Autos oder andere Gegenstände sind weder vor Vandalismus, Diebstahl oder etwa Marderschäden geschützt. Zudem sind Fahrzeuge und Gerätschaften ungehindert Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Auch als zusätzlichen Stauraum etwa für Gartengeräte lässt sich ein Carport nur sehr bedingt nutzen. Zwar bieten immer mehr Modelle einen integrierten Abstellraum oder einen Fahrradunterstand an, dennoch reicht das Volumen meist nicht an die Kapazitäten einer Garage heran.

Meist Baugenehmigung nötig

Baurecht ist Ländersache: Ob für das Errichten des Carports eine Baugenehmigung benötigt wird, ist vom Bundesland abhängig. Auf der sicheren Seite ist, wer beim zuständigen Bauamt nachfragt.

6 von 10 Ratgeber
 

z.B.: Carports, Selbstbau-Carports, Fertig-Carports, Holz-Carports, Stahl-Carports, Aluminium-Carports

Aktuelle Fragen zum Thema

Carport

von Navajo | am 22-08-2011 | 2 Antworten
von beck | am 10-07-2011 | 1 Antwort
von Kai | am 11-05-2010 | 1 Antwort
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