Garagentore - Infos zu Rolltor und Sektionaltor

Garagentor: Nicht nur eine Frage des Designs 

Die Entscheidung für ein Garagentor hängt von Faktoren wie Beschaffenheit des Grundstücks, Material und Sicherheit ab. Das Sektionaltor ist die beliebteste Torform.

von Katrin Hausmann

Für ein harmonisches Gesamtbild von Haus und Garage sollten Eigenheimbesitzer bei der Auswahl ihres Garagentors einiges bedenken. Die Tore unterscheiden sich in Funktionsweise, Design und Material.

Formen und Farben für das Garagentor

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Das Garagentor ist abgestimmt auf die moderne Architektur des Hauses. Ein breites Angebot an Modellen und Farben ermöglicht eine individuelle Gestaltung der Tore.
Die Elemente von Deckensektionaltoren schieben sich beim Öffnen unter die Decke. Schwenkraum wird daher nicht benötigt.
Sektionaltore mit Drehfedern ermöglichen viel Platz vor und in der Garage.
Auch bei einem übergroßen Garagentor müssen bei der Optik keine Abstriche gemacht werden.
Die Optik des Garagentors kann gut an die Architektur des Hauses angepasst werden.
Haustür und Garagentor mit senkrechten Sicken sind farblich perfekt aufeinander abgestimmt.
Das Garagentor in modernem Design ist mit einem praktischen Sichtfenster ausgestattet.
Rundum dicht: Eine gute Wärmedämmung von bis zu 20 Millimetern lässt zusätzlich den Lärmpegel sinken.
Sicherheitsstandards für Garagentore reduzieren die Verletzungsgefahr.
Werden Garage und Garagentor individuell geplant, fügen sie sich harmonisch in die Hausansicht ein.
Das Garagentor mit Drehfedern ist mit geringem Kraftaufwand zu öffnen und bietet hohe Sicherheit.
Ein Merkmal von großflächigen Garagentoren ist eine glatte Oberfläche.
Das Sektionaltor verschiebt sich beim Öffnen senkrecht nach oben und benötigt daher kaum Platz.
Auch nachträglich kann ein elektronischer Torantrieb eingebaut werden, der das Öffnen des Garagentors erleichtert.
Egal ob direkt am Haus oder freistehend – Haus und Garage sollten ein harmonisches Gesamtbild abgeben. Auch bei der Auswahl des Tors ist einiges zu bedenken.
Kipptore sind bekannt für eine lange Lebensdauer und einen wartungsarmen Betrieb.
Zum Service vieler Hersteller gehört der Abbau des alten Tores sowie die Montage vom neuen Tor und Motor – Heimwerker können aber auch selbst tätig werden.
Ein großer Vorteil von Sektionaltoren mit Drehfedern ist ein geräuschloser Torlauf.
Sektionaltore bieten einen guten Einbruchschutz.
Das Schwingtor ist eine der beliebtesten und preiswertesten Varianten von Garagentoren.
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Typen von Garagentoren

  • Schwingtor: Das Schwingtor gehört zu den preiswerten Garagentortypen. Beim Öffnen schwingt das gesamte Torblatt nach außen und benötigt damit viel Platz. Bei einem kleinen Grundstück oder einer kurzen Zufahrt ist es nicht immer möglich, ein solches Tor an der Garage anzubringen. In einem bestimmten Umkreis sollten keine Blumenkübel oder andere Gegenstände aufgestellt werden. Diese könnten beim Öffnen des Tors beschädigt werden. Auch die Gefahr für Personen, die sich direkt vor dem Garagentor aufhalten, sollte nicht unterschätzt werden. Schwingtore können sowohl manuell als auch mit Hilfe eines elektrischen Antriebs geöffnet werden.

  • Flügeltor: Die klassische Variante des Garagentores ist das Flügeltor. Zwei Flügel werden durch eine Drehbewegung, in der Regel nach außen, geöffnet. Das Gelände außerhalb der Garage darf bei dieser Torform kaum ansteigen, da sich Stell- und Gehflügel sonst nicht öffnen lassen. Auch dieses klassische Garagentor kann mit Hilfe eines elektrischen Antriebs komfortabel bedient werden.

  • Rolltor: Ein Rolltor ist platzsparend. Wie bei einem Rollladen wird es nach oben gezogen und in dem dafür vorgesehenen Kasten aufgewickelt. In der Regel ist ein elektrischer Torantrieb nötig, da das Gewicht des Tors nur schwer mit der Hand nach oben gezogen werden kann. Der Vorteil von Rolltoren: Die gesamte Garage kann voll ausgenutzt werden, denn weder Platz an der Decke noch an den Wänden geht verloren, wenn das Garagentor geöffnet ist. Für einige Standardgaragen entfällt diese Variante jedoch, da der Platz für den Torkasten nicht ausreicht.

  • Sektionaltor: Ein Sektionaltor besteht aus verschiedenen Elementen, die horizontal angeordnet sind. Diese klappen einzeln am Torsturz um, wenn das Tor über Rollen und Führungsstränge nach oben fährt. Ein Sektionaltor benötigt beim Öffnen also keinen Schwenkraum. Meist schieben sich die einzelnen Elemente waagerecht unter die Decke der Garage. Eine andere Möglichkeit: Das Tor wird seitlich verschoben. In den letzten Jahren entwickelte sich das Sektionaltor zur dominierenden Torart für Garagen, obwohl es kostspieliger ist als ein Roll- oder Schwingtor. Im Übrigen gewährleistet es - genau wie das Schwingtor - einen guten Einbruchschutz.

Welches Material für das Garagentor?

Oft werden Stahl, Aluminium oder Holz für Tore verarbeitet. Stahl ist stabil, dafür aber sehr schwer und nicht korrosionsfrei. Aus diesem Grund werden Stahltore verzinkt. Aluminium ist erheblich leichter als Stahl und rostet nicht. Ein weiteres Plus: Aluminiumtore sind in der Regel lackiert, Nachstreichen ist damit überflüssig. Gerne wird für das Garagentor auch Holz verbaut. Das natürliche Material schafft eine warme Atmosphäre, ist jedoch nicht ganz pflegeleicht. Denn damit das Holztor seine Optik behält, muss regelmäßig nachbehandelt werden. Einige Hersteller haben inzwischen Stahltore mit Holzverkleidung im Programm und kombinieren so die Vorteile der beiden Materialien. Oft werden Tore zudem mit Glas-Einsätzen aufgewertet.

Sicherheitsanforderungen für Garagentore

Erfüllt ein Garagentor alle Sicherheits- und Leistungsanforderungen, so ist es mit der europaweit gültigen Norm DIN-EN 13241-1 gekennzeichnet. Diese gilt für kraft- und von Hand betätigte Tore, die gewerblich genutzt werden und sich im Zugangsbereich von Personen befinden.

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z.B.: Garagentore, Rolltor, Sektionaltor, Schiebetor, Schwingtor

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