Heizungsarten - Heizen mit Holz, Gas und Solar
Eine professionelle Wartung zu Beginn der Heizsaison macht sich bezahlt.
von Christine Neudert(bauen.de) - Wenn in den Herbst- und Wintermonaten die Heizkosten ungewöhnlich hoch sind, ist der Grund häufig eine unzureichende Wartung der Heizanlage. Bei der Verbrennung von Heizöl treten beispielsweise Rußablagerungen auf, die zum Mehrverbrauch beitragen. Ein Millimeter Ruß im Brennraum bedeutet einen Mehrverbrauch von bis zu fünf Prozent. Die Wartung sollte man einem lokalen Fachhandwerksunternehmen überlassen, doch es gibt durchaus auch einige Dinge, die man selbst übernehmen kann.
Möbel oder ähnlich sperrige Gegenstände, die vor den Heizflächen gelagert werden, verringern die Heizleistung drastisch und sollten unbedingt entfernt werden. Auch Staub zwischen den Radiatorenrippen oder im Innenraum von Flachheizkörpern reduziert die Wärmeabstrahlung.
Heizkörper sollten vor Inbetriebnahme mit einem Spezialschlüssel entlüftet werden. Luft im Heizsystem wirkt sich nicht nur nachteilig auf die Wirtschaftlichkeit aus, sondern kann auch zu Rohrbrüchen führen.
Nach der Entlüftung darf man nicht vergessen, den Wasserdruck zu überprüfen: Sollte er unterhalb der empfohlenen Markierung stehen, muss Wasser nachgefüllt werden. Dabei darf die Umwälzpumpe der Heizanlage nicht in Betrieb sein, um nicht wieder Luft in das Heizsystem zu saugen.
Sinnvoll ist es, die Programmierung der Zeitsteuerung der Heizanlage auf den persönlichen Tagesrhythmus abzustimmen. So kann die Raumtemperatur beispielsweise nachts oder während der Arbeitszeiten verringert werden. Ein Absenkung um nur ein Grad Celsius hat einen bis zu sechs Prozent geringeren Heizenergieverbrauch zur Folge.
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