Heizungsarten - Heizen mit Holz, Gas und Solar
Eine Fußbodenheizung bietet zahlreiche Vorteile: Dank niedriger Vorlauftemperaturen erzeugt sie ein angenehmes Wohnklima bei niedrigem Energieverbrauch.
von Frank Kemter(bauen.de) - Fußbodenheizungen bieten im Vergleich zu Radiatorheizungen einige Vorteile. Da sie Flächenheizungen sind, reicht eine niedrige Vorlauftemperatur von 30 bis 35 Grad aus, um Räume auf eine angenehme Temperatur zu bringen. Insbesondere in Kombination mit einer Wärmepumpe ergibt sich auch ein ausgesprochen niedriger Energieverbrauch, da diese besonders effizient bei niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten.
Ein weiterer Nebeneffekt der Flächenheizung: Es gibt keine Staubaufwirbelungen. Dies ist bei konventionellen Heizkörpern anders. Durch den luftumwälzenden Effekt wird gleichzeitig immer auch Staub aufgewirbelt, was insbesondere für Allergiker sehr unangenehm sein kann.
Beim Einbau einer Fußbodenheizung müssen allerdings einige Grundregeln beachtet werden: Unter die Heizungsrohre gehört immer eine Isolierschicht, um Wärmeverluste an das darunter liegende Stockwerk zu vermeiden. Hierzu eignen sich auch Flüssigdämmschichten, welche zusätzlich noch Bodenunebenheiten ausgleichen können. Die Heizrohre werden am besten in einen wärmeleitfähigen Fließestrich eingebettet, damit die Wärme schnell an der Bodenoberfläche ankommt, berichtet Heidelberg-Cement.
© Immowelt AG 2011 ® www.bauen.de Wissen rund ums Bauen!