Heizungsmodernisierung - jetzt Heizung modernisieren
Sparen wird belohnt: Der Staat vergibt üppige Fördergelder für den Austausch veralteter Heizungen gegen moderne Brennwertkessel.
von Frank Kemter(bauen.de) - Ein Heizungsaustausch schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel: Moderne Anlagen verbrauchen deutlich weniger Energie als veraltete Geräte. Zudem gibt es staatliche Zuschüsse, die die Kosten des Hausbesitzers reduzieren. Darauf weist das Institut für wirtschaftliche Ölheizung hin.
Heizungen mit Brennwerttechnik und Solarunterstützung verbrauchen demnach bis zu 40 Prozent weniger Energie als veraltete Kessel ohne Energiespar-Technik. Zudem gibt es staatliche Förderprogramme und Steuervergünstigungen, die den Heizungstausch belohnen - im Einzelfall kann die Fördersumme sogar höher sein als die viel diskutierte Abwrackprämie für Altautos, so das Institut. So werden etwa über das Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien der BAfA pro Quadratmeter Kollektorfläche 105 Euro Zuschuss gezahlt - bei 15 Quadratmetern Fläche sind dies immerhin 1.575 Euro. Für den Austausch des Heizkessels gibt es dann zusätzlich einen Bonusförderung von 750 Euro, sofern die Solarkollektoren nicht nur für die Warmwasseraufbereitung, sondern auch für die Heizungsunterstützung zuständig sind.
Zusätzlich kann man den Staat an den Handwerkerkosten beteiligen. 20 Prozent der Kosten für Arbeitszeit und Anfahrt können direkt von der Einkommensteuer abgezogen werden - insgesamt maximal 1.200 Euro (20 Prozent von bis zu 6.000 Euro).
© Immowelt AG 2012 ® www.bauen.de Wissen rund ums Bauen!