Klimaanlagen - kühlen und heizen

Klimageräte - keep cool

Es wird wärmer in Deutschland. In den letzten sechs Jahren lagen die Temperaturen über den langjährigen Mittelwerten. Die Folge: Immer mehr Menschen leiden unter der Hitze und setzen daher Klimageräte in den eigenen vier Wänden ein.

von Markus Wöckel
Klimageräte, Kühlgerät, gutes Wohnklima
Prima Klima zum Nachrüsten: Klimageräte für die Wohnung. Foto: Vaillant/Immowelt.de

Einteilige, mobile Klimageräte werden vor allem zur Kühlung von kleineren Räumen eingesetzt. Ihre Montage ist denkbar einfach. Nur den Stecker in die Steckdose stecken und den Schlauch zum Ableiten der Warmluft durch ein gekipptes Fenster oder eine Tür nach draußen führen. Nachteil: Durch das geöffnete Fenster dringt gleichzeitig warme Luft ins Zimmer. Dadurch nimmt die Kühlleistung ab und der Stromverbrauch ist hoch. Auch die Betriebsgeräusche von Lüfter und Kompressor sind ziemlich laut.

Energiesparender und geräuschärmer

Zweiteilige Klimageräte bestehen deshalb aus einem Innen- und einem Außengerät, das auf dem Balkon aufgestellt oder an der Fassade aufgehängt wird. Die Fenster können geschlossen bleiben, da beide Teile durch eine Leitung, die durch das Mauerwerk geführt wird, verbunden sind. Ein weiterer Vorteil solcher Klimageräte: Geräusche sind bei einer solchen Anlage kaum zu hören, da sich der Kompressor im Freien befindet. Allerdings müssen diese Geräte vom Fachmann installiert werden.

Klimageräte: Problem Energieverbrauch

Ein durchschnittlich großes Raumklimagerät verursacht rund 100 Euro Stromkosten im Jahr. Beim Kauf sollten Hitzegeplagte daher zu einem Gerät der höchsten Energie-Effizienzklasse greifen. Denn Klimageräte der Klasse A benötigt zehn bis 15 Prozent weniger Strom als Klimageräte der Klasse C.

Kühle Wohnung ohne Kühlgerät

Aber auch ohne Klimageräte kann eine angenehme Raumtemperatur erhalten werden. Tipp: Fenster während des Tages gezielt beschatten und geschlossen halten. Gelüftet wird morgens oder in der Nacht. Auch der altbewährte Ventilator kann das Raumklima verbessern. Sein Stromverbrauch ist, je nach Gerät, mit dem einer 40- bis 60-Watt-Glühlampe vergleichbar.

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von gerdi | am 06-10-2010 | 2 Antworten
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