Klimaanlagen - kühlen und heizen
Die Installation eines Lüftungssystems mit Wärmerückgewinnung lohnt sich für Eigenheimbesitzer gleich zweifach: Sie sparen Heizkosten und werden vom Staat mit zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen belohnt.
von Birgit Nöth(bauen.de) - Moderne Gebäudehüllen werden immer luftdichter verpackt. Doch ein ausreichender Luftaustausch ist wichtig, sonst drohen Schimmel- und Milbenbefall. Allerdings ist Stoßlüften im Zwei-Stunden-Takt nicht jedermanns Sache. In solchen Fällen bietet sich die Investition in ein Lüftungssystem an: das lohnt sich gleich zweifach.
Der Einbau eines Lüftungssystems wird im Rahmen des KfW-Programms "Energieeffizientes Sanieren" gefördert. Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern (Fertigstellung bis 31.12.1994) erhalten neben einem zinsgünstigen Darlehen einen Zuschuss für die Durchführung von energetischen Einzelmaßnahmen. Da zentrale, dezentrale oder raumweise Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, bedarfsgeregelte Abluftsysteme sowie Kompaktgeräte mit Luft-/Luft-Wärmeüberträger und Abluftwärmepumpe einen aktiven Beitrag zu den aktuellen gesetzlichen Vorgaben für energetische Gebäudestandards leisten, steuert der Staat fünf Prozent der förderfähigen Gesamtinvestitionskosten bei (maximal 2.500 Euro pro Wohneinheit).
Da die Wärmeverluste durch das Lüften nachhaltig reduziert werden, kann nach Angaben des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) im Vergleich zum manuellen Lüften je nach Gebäudeart eine Heizkostenersparnis um bis zu 40 Prozent erzielt werden. Weitere Pluspunkte: frisches Raumklima, guter Schutz der Bausubstanz und die Wertsteigerung der Immobilie.
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