Klimaanlagen - kühlen und heizen
Wohnraumlüftungen mit Wärmerückgewinnung sparen Energie. Werden Sie im Altbau nachgerüstet, gibt es jetzt auch finanzielle Förderungen.
von Frank Kemter(bauen.de) - Werden Altbauten saniert, lässt sich durch Dämmung, neue Fenster und effiziente Heizanlagen eine Menge Energie einsparen. Noch sparsamer werden Häuser aber, wenn sie mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet werden - in diesem Fall ist ein nochmals um 40 Prozent niedrigerer Energieverbrauch möglich, berichtet der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH).
Denn bei einem konventionellen Gebäude muss regelmäßig gelüftet werden, um für ein gesundes Wohnklima zu sorgen. Bei einem Haus mit Gebäudelüftung entfällt dies. Die verbrauchte Luft wird abgesaugt; mit der in ihr enthaltenen Energie wird Frischluft aufgewärmt und in die Räume abgegeben. Das Lüften kann künftig entfallen. Wird eine solche Anlage zusätzlich mit Pollenfiltern ausgestattet, so verbessert sich auch das Wohnklima für Allergiker. Ein weiterer Vorteil: Mit der Altluft wird auch Feuchtigkeit aus dem Gebäude herausgetragen-das Risiko von Schimmelpilzbefall verringert sich.
Da sich mit einer Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung eine Menge Energie einsparen lässt, werden solche Anlagen auch von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Im Rahmen des Programms "Energieeffizientes Sanieren" können Eigentümer für den Einbau einer solchen Anlage einen Zuschuss von fünf Prozent der Gesamtkosten, maximal jedoch 2.500 Euro pro Wohneinheit erhalten, zusätzlich kann ein zinsvergünstigtes Darlehen gewährt werden. Gefördert werden im Rahmen dieses Programms Ein- oder Zweifamilienhäuser, die bis zum 31. Dezember 1994 fertiggestellt wurden.
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