Sanierung - Kosten beim Haus sanieren
Ein feuchter Keller kann viele Ursachen haben. Kleinigkeiten kann ein Heimwerker selbst beheben, bei größeren Schäden sollte ein Fachmann ans Werk.
Für viele ist ein feuchter Keller die Horrorvorstellung schlechthin. Befürchtet werden Bauschäden und gesundheitliche Beeinträchtigungen aufgrund des obligatorischen Schimmels. Doch in manchen Fällen sind es leicht zu behebende Kleinigkeiten, die zu einem feuchten Keller führen.
Falsches Lüften zum Beispiel: Wer glaubt, im Sommer sei es angebracht, tagsüber den Keller zu lüften, begeht einen Fehler. Warme Luft kann wesentlich mehr Feuchtigkeit speichern als kalte. Kühlt die Luft im Keller dann ab, kann sie Feuchtigkeit an die Wand abgeben. Es ist also besser, den Keller eher bei kühleren Temperaturen zu lüften.
Auch ein undichtes Rohr kann die Ursache eines Feuchtigkeitsschadens sein. Was sich zunächst schlimm anhört, muss gar nicht so kostspielig sein, insbesondere dann, wenn keine Wände aufgestemmt werden müssen, um den Schaden zu beseitigen. Solche Defekte sind dann in der Regel schnell beseitigt. Hat sich allerdings schon viel Feuchtigkeit angesammelt, kann es ratsam sein, Bautrockner einzusetzen, um Folgeschäden zu verhindern.
Ernster wird es, wenn die Ursachen für den feuchten Keller darin begründet liegen, dass Nässe von außen eindringt. Aufsteigende oder gar drückende Feuchtigkeit, undichte Bitumenabdichtungen des Kellers oder eine defekte Drainage zählen zu den schwerwiegenderen Ursachen für einen Feuchtigkeitsschaden. Ein feuchter Keller mit einem solchen Schadensbild sollte von einem Fachmann saniert werden: Zunächst ist eine genaue Analyse der Ursachen vonnöten, erst dann sollte mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten begonnen werden.
© Immowelt AG 2012 ® www.bauen.de Wissen rund ums Bauen!