Sanierung - Kosten beim Haus sanieren
Vor allem kalte Winter lassen ein altes Problem immer wieder auftauchen: den Schimmelpilz. Die Dämmanstrengungen der letzten Jahre verstärken dies sogar, denn Luftfeuchte kann nicht mehr wie früher an kalten Kastenfenstern kondensieren.
von Jan-Carl Mehles(bauen.de) - Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, heizt man sich die gute Stube und vergisst allzu schnell den ersten Merksatz der Schimmelbekämpfung: regelmäßig lüften! Denn Heizen wird immer teurer, und schließlich soll man doch gerade beim Heizen überlegt vorgehen. Also behält man die teuer erkaufte Wärme im Raum, während die Feuchtigkeit an einzelnen, versteckten Punkten kondensiert und so Biotope für Schimmelpilze schafft.
Vor der ja eigentlich begrüßenswerten Offensive zur besseren Dämmung von Fenstern schlug sich die Luftfeuchte an den alten Kasten- und einfach verglasten Fenstern nieder. Ein Wisch mit dem Lappen nahm die Feuchtigkeit auf und bewahrte häufig vor der ungewollten Schaffung gemütlicher Lebensräume für Schimmelkulturen. Modernes Isolierglas schließt diese Kältebrücken, die Feuchtigkeit bleibt im Raum.
Tipps für eine erfolgreiche Verhinderung eines Schimmelproblems gibt der Immobilienverband Deutschland (IVD) Mitte e.V.:
Sollte es dennoch zu Schimmelbildung kommen, bietet sich der Rat eines Baubiologen an, der die Wohnräume genau untersucht. So können auch kleine Schimmelnester aufgedeckt und angegangen werden.
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