Sanierung - Kosten beim Haus sanieren
Man sieht und riecht sie oft nicht, und doch schaden sie der Gesundheit: Wohngifte. Ein neuer Ratgeber gibt Tipps, wie man ihnen auf die Schliche kommt.
von Frank Kemter(bauen.de) - Wohngifte sind ein weit verbreitetes Problem: Viele gesundheitliche Probleme lassen sich auf sie zurückführen. Doch oft sieht und riecht man sie nicht - die Bewohner der betroffenen Wohnung haben also keine Ahnung, woher ihre gesundheitlichen Probleme herrühren.
Gesundheitsgefährdende Schadstoffe sind zum Beispiel Formaldehyd, chemische Lösemittel oder Weichmacher. Sie können in Baustoffen, Teppichen oder Möbeln enthalten sein. Auch falsches Heizen und Lüften kann Probleme verursachen. Denn bildet sich deshalb Feuchtigkeit an den Wänden, so ist dies ein hervorragender Nährboden für Schimmelpilz. Schlecht ziehende Heizöfen können die Raumluft mit Feinstaub und anderen Schadstoffen belasten, mahnt der Bauherren-Schutzbund, der jetzt eine Broschüre zum Thema herausgegeben hat. Sie nennt die wichtigsten Gefahrenquellen, erläutert, wo sich Giftstoffe verbergen können und welche Möglichkeiten der Hauseigentümer hat, sich vor Ihnen zu schützen.
Die Broschüre kann gegen eine Schutzgebühr von drei Euro zuzüglich Versandkosten beim Bauherren-Schutzbund angefordert werden.
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