Treppen - aus Holz, Stein, Stahl

Holztreppen: natürlich und langlebig 

An Holztreppen können Hausbesitzer ein Leben lang Freude haben - wenn sie bei Design, Sicherheit und Pflege einige Punkte beachten.

von Christine Neudert

Holztreppen: zeitloses Design und hohe Qualität

Die knarrenden Holzstufen in vielen Altbauten beweisen es: Holztreppen können über viele Generationen zuverlässig ihre Dienste leisten. Wer sich daher für ein möglichst zeitloses Design entscheidet, kann sicher sein, sich nicht so bald an seiner Treppe satt zu sehen. Die Auswahl an verschiedenen Holzarten ist riesig: Von hellem Ahorn über rötliches Kirschholz bis zu dunklen Tönen wie Nussbaum oder geräucherte Eiche sind Hölzer in den verschiedensten Farbtönen möglich. Auch Bambus als schnell nachwachsender, äußerst belastbarer Baustoff, wird immer öfter als Material für Holztreppen eingesetzt. Um den richtigen Treppentyp und die passende Holzart für die eigenen Wohnräume zu finden, ist es sinnvoll, sich an Schreinereien oder Zimmererbetriebe zu wenden, die sich auf Treppenbau spezialisiert haben. Sie können nicht nur bei der Suche nach dem passenden Design beraten, sondern auch eine qualitativ gute Umsetzung garantieren.

Holztreppen: Modern oder klassisch

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Modern oder lieber klassisch? Schreiner oder Zimmerer, die sich auf Holztreppen spezialisiert haben, können bei der Auswahl des richtigen Designs helfen.
Bei einer Kragarmtreppe scheinen die einzelnen Stufen aus der Wand heraus zu wachsen. Für diese spektakuläre Konstruktion benötigt man eine Betonwand oder gutes Mauerwerk.
Holztreppen mit Stahlwangen verleihen einer Maisonette-Wohnung den Charakter eines modernen Fabriklofts. Weitere Treppen von Treppenmeister finden Sie hier.
Bei dieser halbgewandelten Treppe wurde eine Blechkonstruktion mit Stufen aus massiven Eichendielen kombiniert.
Eine filigrane Spindeltreppe ist eine gute Möglichkeit, zwei Stockwerke mit geringem Platzaufwand zu verbinden.
Massivholzstufen setzen auf einer Betontreppe warme Akzente und sorgen für ein wohnliches Ambiente.
Eine Zweiholmtreppe mit einer massiven Stahlunterkonstruktion kann problemlos über mehrere Geschosse gebaut werden.
Ein individuell gestaltetes Geländer rundet das Design der Massivholztreppe ab und gibt dem Treppenhaus Charakter.
Der Vorteil bei geschlossenen Treppenlösungen: Der Platz unter den Stufen kann zum Beispiel mit einem Einbauschrank als Stauraum genutzt werden.
Weiche Schritte: Bei diesem Treppenmodell sind die einzelnen Stufen durch gummigelagerte Stahlbolzen in der Wand befestigt. Weitere Treppen von Treppenmeister finden Sie hier.
Edle Hölzer und geschwungene Holzbänder als Geländer machen den Treppenaufgang zum exklusiven Blickfang.
Platzsparend: Eine Raumspartreppe lässt sich schon ab einer Stellfläche von etwa einem Quadratmeter realisieren.
Edles Nussbaumholz gibt diesem Treppenaufgang eine warme, wohnliche Atmosphäre, die Edelstahl-Reling sorgt für Transparenz.
Frische Farben: Ein bunt lackiertes Treppengeländer sorgt im Treppenhaus für optische Abwechslung.
Eine dekorative Stahlkonstruktion gibt dieser Holztreppe Loftcharakter.
Schwebende Stufen: Die Befestigung der massiven Eichenholzstufen an den beiden Mittelholmen ist praktisch unsichtbar.
Die Buchenholztreppe in Kombination mit einer hellen Wandfarbe gibt dem Treppenhaus einen luftigen Charakter.
Wohnlicher Farbmix: Bei dieser Eichenholztreppe wurde das Holz der Stufen und Geländerstäbe geölt, die Wangen in weiß lackiert. Weitere Treppen von Treppenmeister finden Sie hier.
Holztreppen als Blickfang: Eine individuell angefertigte Kragarmtreppe kann einen Raum luftig-leicht in Szene setzen.
Schonen und verschönern: Viele Holztreppen sind auch mit Natursteineinlagen, zum Beispiel aus Granit, erhältlich.
Zeitgemäß und solide: Zweiholmtreppen mit einer Stahlunterkonstruktion sind besonders belastbar und schwingungsarm.
Das modulare Konzept dieser Mittelholmtreppe ermöglicht eine Anpassung an die individuellen Bedingungen eines Raums.
Durch die transparente Reling dieser freitragenden Treppe wirkt das Treppenhaus hell und luftig.
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Sicherheit und gesetzliche Vorgaben

Ist die Holztreppe eine sogenannte "notwendige Treppe", also die einzige Treppe, die zwei Stockwerke miteinander verbindet, müssen zahlreiche baurechtliche Vorschriften beachtet werden, die von Bundesland zu Bundesland variieren. Durch sie wird gewährleistet, dass die Bewohner eines Hauses zum Beispiel bei einem Brand schnell und sicher ins Freie gelangen. Um das Treppensteigen sicherer zu machen, sind durchgehende Handläufe ein Muss, Aufleger aus Textil können die Rutschgefahr auf Holztreppen reduzieren.

Reinigung und Pflege von Holztreppen

Holztreppen sind sehr pflegeleicht: Für gewöhnlich reicht es, wenn sie regelmäßig mit einem Besen oder Mopp trocken gereinigt werden. Ist die Treppe stärker verschmutzt, sollte sie nur mit einem ausgewrungenen Lappen abgewischt werden, denn zu viel Wasser ist schlecht für die Holzoberfläche. Um diese nicht zu gefährden, sollte man außerdem niemals zu scharfen Reinigungsmitteln oder Scheuermilch greifen, besser sind spezielle Holzpflegemittel.

Egal ob minimalistisch oder aufwendig verziert: Holztreppen verleihen einem Haus immer einen warmen, wohnlichen Charakter. Obwohl sie täglich stark beansprucht werden, gehören sie zu den Bauteilen, die Hausbesitzer bedenkenlos über Jahrzehnte nutzen können.

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