Treppen - aus Holz, Stein, Stahl
Das Image des Funktionalen und ästhetisch eher Schlichten ist die Stahltreppe schon vor langer Zeit losgeworden. Moderne Stahltreppen eignen sich durch ihre vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten sowohl für innen und außen.
von Jörg WellbrockWangen, Spindeln, Holme - das sind Tragsysteme beim Treppenbau, die für Stahltreppen geeignet sind. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind zahlreich. So kann man mit konstruktiv wirkenden Stufen oder Trägern arbeiten und Sekundarelemente wie Handläufe oder Geländer durchaus ansprechend gestalten.
Die Anforderungen für Außentreppen sind andere als für innen. Sicherheit steht an erster Stelle bei der Stahltreppe für den Außenbereich. Das gilt im besonderen Maße für das Betreten der Stufen bei Feuchtigkeit. Wie andere Werkstoffe auch wird Stahl rutschig, wenn er nass ist. Dagegen helfen Beschichtungen und die Oberflächengestaltung der Stufen: Geriffelte Oberflächen beispielsweise verhindern ein schnelles Ausrutschen. Doch auch Stahltreppen selbst müssen gegen Witterungseinflüsse geschützt werden. Korrosionsschutz ist daher unbedingt notwendig, um die Lebensdauer zu erhöhen: Optimal sind zum Beispiel feuerverzinkte Modelle.
Weitaus flexibler ist man bei der Wahl nach der passenden Innentreppe aus Stahl. Hier kann man den Fokus vornehmlich auf ästhetische Dinge richten. Stahltreppen in Gebäuden bestechen meist durch Eleganz und Funktionalität, Edelstahl wirkt dabei besonders mondän. Gern werden auch Werkstoffe miteinander kombiniert, so sind beispielsweise die Stufen oft aus Holz, Glas, oder Naturstein.
Im Gegensatz zu anderen Materialien überzeugt die Stahltreppe durch eine geringe Eigenlast. Zudem sind die Gestaltungsmöglichkeiten fast unerschöpflich. Unterschiedliche Profile, Rundrohre, Winkel oder Flachstähle tragen zur Vielfalt bei. Zur zusätzlichen Wirkung können Steckmetall, Rosten, Seile und Netze beitragen.
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