Treppen - aus Holz, Stein, Stahl

Treppenbau: Sicherheit hat höchste Priorität

Beim Treppenbau sollte Sicherheit höchste Priorität haben: Wichtig sind Stufenbreite und Stufenhöhe sowie ein sicherer Handlauf.

Treppenbau
Wendeltreppen mit sicherem Handlauf haben sich im Treppenbau bewährt. Foto: Streger

Für viele Bauherren ist die Treppe ein Bauteil von vielen, dem keine große Wichtigkeit beigemessen wird. Doch die Treppe ist ein Bauteil, das einer sorgfältigen Planung bedarf. Der wichtigste Aspekt dabei: Sicherheit. Deshalb wäre es ein Fehler, dem Treppenbau zu wenig Relevanz beizumessen.

Treppenbau: Auf Sicherheit achten

Bestimmte Standards für die Sicherheit sind im Treppenbau festgelegt: So muss eine Wohnraumtreppe eine Mindestbreite von 80 Zentimetern aufweisen. In Hinblick auf den Komfort oder auch künftiger Gebrechen der Hausbewohner ist es allerdings sinnvoll, diesen Standard zu übertreffen: 100 Zentimeter Breite sind ein guter Wert.

Zudem sollte die Tiefe der Treppenstufen mindestens 28 Zentimeter betragen. Sonst ist die Gefahr groß, dass man stolpert. Auch die Stufenhöhe darf nicht zu hoch sein. Hier sind etwa 17 Zentimeter ein guter Wert.

Auch beim Handlauf sollten Richtlinien eingehalten werden: Dieser sollte eine Höhe von 75 bis 110 Zentimeter und einen Abstand zur Wand von mindestens vier Zentimetern haben. Damit Kleinkinder vor Unfällen geschützt sind, sollten auch die Stangen des Geländers eher dicht beieinander stehen, eine senkrechte Ausrichtung ist vorteilhaft. Im Treppenbau sollte man sich deshalb auf einen Fachmann verlassen, der alle Regeln beherrscht und ein hohes Augenmerk auf Sicherheitsaspekte legt.

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