Türen - Haustür und Innentüren

Die richtige Haustür: Wichtig sind Sicherheit und Wärmeschutz

Die Haustür ist die Schnittstelle zwischen Innen- und Außenbereich, privatem und öffentlichem Raum. Beim Kauf einer neuen Tür sollte man daher neben dem Design auch auf Punkte wie Sicherheit und Wärmeschutz achten.

von Christine Neudert
Haustür, Haustüren
Je nach Material haben Haustüren aus Kunsttoff, Aluminium oder Holz ihre Vor- und Nachteile. Foto: rekord-fenster+türen, www.rekord-online.de

Wer sich für eine neue Haustür entscheiden muss, hat die Qual der Wahl: das Angebot ist riesig und reicht von der klassischen Holz- bis hin zur kostspieligen Designertür. Beim Kauf sollten aber auch Kriterien wie Sicherheit und Wärmeschutz eine Rolle spielen.

Sicherheit als wichtiges Kaufkriterium

Um herauszufinden, wie sicher eine Haustür ist, sollte man beim Kauf auf die sogenannte Widerstandsklasse nach der europäischen Prüfnorm DIN V ENV 1627 achten. Diese Klassifizierung unterteilt Türen in Stufen von eins (WK 1) bis sechs (WK 6), wobei eins dem niedrigsten Sicherheitsstandard entspricht. Die Polizei empfiehlt für Privathaushalte Haustüren ab Widerstandsklasse zwei (WK 2). Damit die Haustür auch tatsächlich den hohen qualitativen Vorgaben der Prüfnorm entspricht, sollte sie außerdem zertifiziert sein - zum Beispiel vom Deutschen Institut für Normung (DIN) oder vom Verband der Sachversicherer (VdS).Um sicherzustellen, dass die Haustür ihren Dienst in Sachen Sicherheit erfüllt, sollte sie nach der Anleitung des Türenherstellers montiert werden - am besten von einem Fachmann.

Wärmeschutz für die Haustür

Damit die Heizungswärme des Hauses nicht durch die Haustür entweicht, ist eine ausreichende Wärmedämmung wichtig. Wie gut eine Tür gedämmt ist, hängt von den verwendeten Materialien, der Bauweise und der Qualität der Dichtungen ab.Holz ist ein gutes Dämmmaterial, eine massive Holztür kann also ausreichenden Wärmeschutz bieten. Wer auf Nummer sicher gehen will, ist mit einer Kombination aus Holz und Aluminium gut beraten: Gemeinsam verhindern die Materialien nicht nur den Verlust von Wärme, sondern sind auch in Sachen Einbruchsschutz ein gutes Duo. Gut gedämmt sind auch Türen, deren Türprofile von einer Kunststoff-Dämmschicht getrennt werden. Die Schicht leitet keine Wärme und fungiert damit als Puffer zwischen innen und außen. Auch Türen mit Glaselementen können ausreichenden Wärmeschutz bieten, wenn sie mit hochisolierenden Wärmeschutzgläsern ausgestattet sind.

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