Wintergarten: Planung, Beschattung und Preise

Wintergärten: Tipps für Planung und Materialien 

Wintergärten aus Holz, Aluminium oder Kunststoff? Und welche Verglasung ist geeignet? bauen.de zeigt, worauf bei der Planung des Glasanbaus grundlegend zu achten ist.

von Katrin Hausmann

Mit Wintergärten können Eigenheimbesitzer auch während der kalten Jahreszeit ein Stück Natur ins Haus holen. Den Anbau hinter Glas sollte man aber gut im Voraus planen.

Wintergärten gestalten: Formen, Farben, Materialien

Bild 1 von 24
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wintergärten bieten oft eine schöne Aussicht: Hier ermöglicht die transparente Glasarchitektur einen ungehinderten Blick in den heimischen Garten.
Profis planen ganz individuelle Lösungen, die optimal zum Stil des Hauses passen.
Aluminium-Profile trotzen extremen Witterungsverhältnissen. Sie sind beständig und rosten nicht.
Wohnhaus und Wintergarten sind in punkto Farben und Dachneigung perfekt aufeinander abgestimmt.
Großzügiger Wohnraum hinter Glas: Der zweistöckige Wintergarten bietet viel Platz zum Entspannen.
Ein beliebtes Material für Wintergärten ist Holz. Die Profile verfügen über hervorragende Dämmeigenschaften.
So kommt die Natur ins Haus: In Wintergärten kann man auch an kalten Tagen einen freien Blick in den Garten genießen.
Viele Eigenheimbesitzer entscheiden sich für einen Glasanbau, der mit einer Seite an das bestehende Wohnhaus grenzt.
Eigenheimbesitzer sollten ihren Wintergarten sorgfältig planen.
Wohnwintergärten spenden zu jeder Jahreszeit Behaglichkeit.
Durch verschiedene Glasqualitäten, Profilformen, Oberflächen und Farben haben Eigenheimbesitzer beim Bau ihres Wintergartens individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Dieser Wintergarten besteht aus Aluminium.
Der Aluminium-Wintergarten ist behutsam in die Fassade eingelassen. Er bildet einen modernen Kontrast zur traditionellen Fachwerk-Bauweise.
Die Farbe türkis dominiert bei dieser zweigeschossigen Variante. Der Vorteil von solch großzügigen Wintergärten: Sind die Abluft- und Zuluftöffnungen richtig platziert, kann auf eine motorische Lüftung verzichtet werden.
Luxuriöser Wohnraum auf zwei Etagen: Für ein gutes Raumklima sollte der u-Wert der Verglasung besonders niedrig sein.
Luftiges Wohngefühl: In einem Wintergarten ist man der Natur in jeder Jahreszeit ganz nah.
Als Merkmale eines englischen Wintergartens gelten eine noble Bauform und kunstvolle Verzierungen im viktorianischen Stil.
Kunststoffprofile erfordern einen geringen Pflegeaufwand. Verschiedene farbige Folierungen und Holzdekore bieten die Möglichkeit, die Profile optisch aufzupeppen.
Damit der Raum hinter Glas auch im Sommer gut bewohnt werden kann, sollte an die passende Beschattung und Belüftung gedacht werden.
Idealerweise wird der Wintergarten beim Hausbau gleich mitgeplant. Die Form ist abhängig vom Stil des Hauses und dem zur Verfügung stehenden Platz.
Damit die Form des Wintergartens persönlichen Vorlieben entspricht und den Stil des Hauses widerspiegelt, sollte für die Planung ein Fachmann beauftragt werden.
Damit der Wintergarten im Sommer nicht überhitzt, sollte man mit einem Sonnenschutz vorbeugen.
Holz sorgt dank seiner natürlichen Materialdichte für eine gute Wärmedämmung des Wintergartens.
Bei einem Neubau planen Bauherren den Wintergarten idealerweise gleich mit. Häufig wird der Raum hinter Glas aber auch an ein bestehendes Gebäude angebaut.
Die großflächige Glashülle eines Wintergartens kann als effektiver Speicher für die Sonnenwärme dienen. Damit verringert sich der Heizbedarf.
Bild 1 von 24
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24

Wintergärten: Form und Ausrichtung

Idealerweise werden Wintergärten bei Neubauten gleich mitgeplant, häufiger wird aber nachträglich angebaut. Für die Planung sollte unbedingt ein Fachmann herangezogen werden. Die Form des Wintergartens sollte persönlichen Vorlieben entsprechen und den Stil des Hauses widerspiegeln. In erster Linie entscheidet natürlich der zur Verfügung stehende Platz über die Form. Viele Eigenheimbesitzer entscheiden sich für einen Glasanbau, der mit einer Seite an das Haus angrenzt. Als Alternative sind eine Glasfassade oder ein Lichtdach geeignet, wenn für einen Anbau kein Platz zur Verfügung steht.

Morgen- oder Abendsonne? Im Osten, auf der Frühstücksseite, geht die Sonne auf. In West-Wintergärten genießt man am Abend die letzten Sonnenstrahlen. Für beide Ausrichtungsvarianten sollten zusätzlich Systeme für Beschattung und Belüftung installiert werden. Nach Süden ausgerichtete Wintergärten versprechen auch im Winter den größten Wärmegewinn durch die Sonneneinstrahlung. Im Sommer können diese aber schnell überhitzen, wenn nicht optimal belüftet und beschattet wird.

Profile aus Holz, Aluminium oder Stahl?

Holzprofile machen Wintergärten wohnlich und verfügen über ausgezeichnete Dämmeigenschaften. Aluminium muss kaum gepflegt werden und rostet nicht. Da das Material sehr gut Wärme leitet, müssen die Profile thermisch getrennt werden: Kunststoffstege oder Dämmschichten zwischen der Innen- und Außenschale verhindern, dass die Wärme aus dem Wohnbereich geleitet wird. Das heißt, im Kern wird in der Regel eine Holz-Metall-Systeme verbinden die Vorteile beider Materialien miteinander: Die äußere Aluminiumschale ist wetterfest und pflegeleicht, während Holz im Innenbereich eine wohnliche Atmosphäre verbreitet und noch dazu hervorragend dämmt. Profile aus PVC zeichnen sich besonders durch eine gute Schalldämmung aus und sind witterungsbeständig. Besonders tragfähig ist Stahl, als alleiniges Trägermaterial ist dieser jedoch nicht geeignet: Um die Profile vor der Witterung zu schützen, werden sie mit Aluminium-Abdeckungen kombiniert.

Welches Glas für ein gutes Raumklima?

Durch die großzügige Verglasung entsteht ein luftiges Wohngefühl. Doch gerade der hohe  Glasanteil und die geringe Baumasse bewirken, dass sich die Luft schnell erwärmt, aber auch rasch wieder auskühlt. Für ein gutes Raumklima sollte der u-Wert der Verglasung besonders niedrig sein. Dieser steht für den Energieverlust. Ist der g-Wert, der Aufschluss über den solaren Energiegewinn gibt, hoch, bedeutet das: viel Wärme im Winter. Im Sommer müssen aber zusätzliche Vorkehrungen für Beschattung und Belüftung, etwa über Zuluftöffnungen, getroffen werden. Weitere Extras für Verglasungen sind selbstreinigende Modelle und Sonnenschutzgläser.

Zum Thema auf bauen.de
Fragen zum Thema
220 von 723 Ratgeber
 

© Immowelt AG 2012   ® www.bauen.de Wissen rund ums Bauen!

Feedback abgeben