Wintergarten: Planung, Beschattung und Preise
Wurde der Wintergarten früher zur Überwinterung wertvoller exotischer Pflanzen genutzt, ist er heute Aufenthaltsort und Treffpunkt für die ganze Familie. Wer den Wintergarten selber bauen will, sollte einige Punkte beachten.
von Steffen MalyszczykAus diesem Grunde ist meist vom Wohnwintergarten die Rede: Gemeint sind Anbauten an Wohnhäuser, die einen ganzjährigen Aufenthalt ermöglichen. Der kalte Wintergarten dient lediglich als winterlicher Stellplatz für die besonderen grünen Lieblinge, die dort bei etwa fünf bis zehn Grad dem Frühjahr entgegensehen. Der mittelwarme Wintergarten ist eine Zwischenlösung; meist kann er mittels separater Tür vom übrigen Wohnbereich abgetrennt werden und wird nur vorübergehend genutzt.
Ein Wintergarten, den die Menschen als wohnlich warm empfinden, muss dauerhaft eine Temperatur zwischen 18 bis 22 Grad Celsius gewährleisten – sowohl im Winter, als auch im Sommer. Somit muss das beliebte Grünhaus zumindest drei Herauforderungen trotzen: Der Kälte, dem Treibhauseffekt und der Luftfeuchtigkeit.
Damit sind gewisse bauliche Anforderungen verbunden, die der ambitionierte Heimwerker berücksichtigen muss, wenn er seinen Wintergarten selber bauen will - insbesondere dann, wenn er sich für einen Bausatz entschieden hat. Mit ihm kann der Bauherr zwar lediglich die Montagekosten sparen, doch auch diese können sich auf einige tausend Euro belaufen. Eigenleistung ersetzt also auch hier Eigenkapital.
Bei der Planung eines Wintergartens sind einige wichtige Entscheidungen zu treffen:
Hersteller für Wintergarten-Bausätze gibt es viele. Ein flexibler Produzent bietet nicht nur Typen an, sondern kann individuelle Maße umsetzen. Es gibt sogar Anbieter, bei denen man den fertig produzierten und probeweise montierten Bausatz besichtigen kann, bevor er zum Versand an den Kunden verpackt wird.
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