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Variabler Zinssatz

Ein variabler Zinssatz kann sich kurzfristig ändern. Variable Darlehen sind in der Regel allerdings zinsgünstiger als solche mit Festschreibung.

Im Gegensatz zu Festzinsdarlehen, bei denen die Zinsen für eine bestimmte Laufzeit (fünf, zehn, 15 Jahre) festgeschrieben sind, werden Darlehen mit variablen Zinsen regelmäßig an den aktuellen Marktzinssatz angepasst. Das kann sowohl Vorteile als auch Nachteile haben. Ein variabler Zinssatz hat aber einen entscheidenden Nachteil: das Zinsänderungsrisiko. Denn wenn die Zinsen steigen, erhöht sich auch die Monatsrate. Die Vorteile eines variablen Zinssatzes: Die Zinsen fallen, wenn der Marktzins sinkt. Variable Darlehen können zudem jederzeit mit einer Dreimonatsfrist gekündigt werden. Man kann damit schnell auf ein Festzinsdarlehen umsteigen, wenn die Zinsen ein niedriges Niveau erreicht haben. Zudem sind die Zinssätze für variable Darlehen meist etwas niedriger als für vergleichbare Kredite mit Zinsfestschreibung.

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