Geld sparen beim Haus bauen
Bauherren, die Billig-Kredite von der KfW-Förderbank haben wollen, müssen künftig noch schärfere Energiespar-Richtlinien erfüllen.
von Frank Kemter(bauen.de) - Die staatliche KfW-Förderbank, die unter anderem zinsvergünstigte Kredite und Zuschüsse für energieeffizientes Bauen vergibt, wird pünktlich zur Einführung der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) auch die Vorgaben für die eigenen Förderprogramme verschärfen.
Mit der Einführung der neuen EnEV zum 1. Oktober 2009 gelten hinsichtlich des Primärenergieverbrauchs um 30 Prozent strengere Regeln. Dementsprechend ordnet und verschärft auch die KfW ihre Förderprogramme. So wird es beispielsweise weiterhin das KfW-55-Effizienzhaus geben, das nur 55 Prozent der Primärenergie verbrauchen darf, die gesetzlich als Maximalwert festgelegt ist. Allerdings auf Basis des nunmehr um 30 Prozent geringeren Wertes. Für den Neubau gibt es künftig die Förderprogramme 55, 70, 85 und 100. Für die Altbausanierung stehen die Programme KfW 100, 115 und 130 bereit.
Bei der Höhe der Förderung gilt auch weiterhin: Je energieeffizienter ein Gebäude ist, desto attraktiver sind die Konditionen.
© Immowelt AG 2012 ® www.bauen.de Wissen rund ums Bauen!