Geld sparen beim Haus bauen
Häuslebauer, deren Darlehens-Zinsbindung bald ausläuft, sollten sich so früh wie möglich um eine zinsgünstige Anschlussfinanzierung kümmern.
von Frank Kemter(bauen.de) - Hausbesitzer können bei der Anschlussfinanzierung eine Menge Geld sparen. Muss der Zinssatz nach Ende der Zinsbindungsfrist neu ausgehandelt werden, offeriert die Hausbank oftmals nicht die günstigsten Konditionen. Ein Anbieterwechsel oder Nachverhandeln können sich also durchaus lohnen und bisweilen vier- oder gar fünfstellige Unterschiede ausmachen.
Üblich sind bei Hypothekendarlehen Zinsfestschreibungen von fünf, zehn oder 15 Jahren. Nach Ablauf dieser Zeit ist das Darlehen meist noch weit davon entfernt, voll getilgt zu sein. Immobilienbesitzer, die darauf vertrauen, das Anschlussfinanzierungs-Angebot ihrer Bank sei besonders günstig, liegen jedoch in manchen Fällen falsch. Vergleichen kann sich deshalb lohnen, mahnt der Internet-Baugeldvermittler Interhyp, und das möglichst frühzeitig.
Zwar sind Banken inzwischen verpflichtet, ihr Prolongationsangebot drei Monate vor Ablauf zu unterbreiten. Besser sei es Interhyp-Angaben zufolge aber, bereits ein Jahr vorher schon Vergleichsangebote einzuholen. Der Vorteil: Man hat viel Zeit, die besten Offerten miteinander zu vergleichen. Vielfach kosten Darlehen, die mit einem solchen Vorlauf abgeschlossen werden, heute auch keinen Aufpreis mehr, etwa in Form von Bereitstellungszinsen oder als Zinsaufschlag für so genannte Forward-Darlehen.
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