Planung - Baufinanzierung richtig planen

Baufinanzierung: Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Die zumeist größte Anschaffung im Leben - die eigene Immobilie - will gut geplant sein. Damit Häuslebauer während Bau- und Tilgungsphase gut leben können, muss die monatliche Belastung tragbar sein.

von Birgit Nöth
Finanzielle Belastung beim Hausbau, Baufinanzierung, Belastungsgrenze
Finanzierungsexperten raten: Nicht den letzten Euro in den Hausbau stecken. Foto: Schwäbisch Hall

(bauen.de) - Als Faustregel gilt: Wenigstens ein Drittel des Nettoeinkommens sollte für die Lebenshaltung übrig bleiben, raten die Experten der Schwäbisch Hall. Ein Ein-Personen-Haushalt benötigt einen Grundbetrag von mindestens 700 Euro – sonst fällt man unter die gesetzliche Pfändungsgrenze. Für den Ehepartner müssen zusätzlich 300 Euro, pro Kind weitere 200 Euro veranschlagt werden. Eine vierköpfige Familie sollte ihre Baufinanzierung demnach so kalkulieren, dass ihr 1.400 Euro zum Leben bleibt.

Regelmäßige und unvorhergesehene Kosten nicht vergessen

Viele Bauherren überschätzen allerdings das eigene Verzichtpotential, warnt die Schwäbisch Hall. Bereits bei der Planung sollten alle regelmäßigen Kosten berücksichtigt werden. Auch jährliche Ausgaben, beispielsweise die Kfz-Versicherung, müssen hier beachtet werden. Außerdem: Neben Zins und Tilgung sollte noch Spielraum für ungeplante Posten - wie beispielsweise Autoreparaturen oder eine neue Waschmaschine - bleiben.

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