Tipps & Tricks zur Finanzierung von Haus und Immobilie

Bessere Karten bei der Baufinanzierung

Günstige Baufinanzierungs-Konditionen erhält der, der sich bei seiner Bank in einem guten Licht präsentiert. Tipps und Tricks für angehende Bauherren.

von Frank Kemter

(bauen.de) - Wegen der Finanzkrise sind Banken vorsichtiger geworden, wenn es um die Vergabe von Krediten geht. Für angehende Bauherren ist es deshalb wichtig, sich im rechten Licht zu präsentieren. Denn solvente und zuverlässige Schuldner sind immer noch gern gesehene Kunden.

Mit falschen Karten darf der Bauherr dabei nicht spielen. Es geht vielmehr darum, sich gründlich vorzubereiten und Reserven zu entdecken, um der Bank ausreichend Sicherheiten bieten zu können. 

Ermittlung des Haushaltseinkommens

Das regelmäßige Einkommen besteht in vielen Haushalten nicht nur aus dem Nettolohn. Hier sollten auch Zahlungen wie 13. Monatsgehalt, Kindergeld, Nebeneinkommen oder Zinserträge berücksichtigt werden, rät der Baugeldvermittler Interhyp. All diese Einkommensarten müssen aber genau dokumentiert werden, um die Bank zu überzeugen.

Eigenkapital

Mehr Eigenkapital bedeutet auch mehr Sicherheit für die Banken. Bauherren sollten also ihre Aktiva nach stillen Reserven durchforsten. Bisweilen kann schon ein nur geringfügig höherer Eigenkapital-Anteil ausreichen, um einen günstigeren Zinssatz zu bekommen.

Ausgaben-Check

Um eine gute Übersicht zu erhalten, sollte auch eine Aufstellung sämtlicher regelmäßig anfallenden Ausgaben angefertigt werden – hierzu gehören neben den Kosten für die Lebenshaltung natürlich auch Schulden. Banker schätzen es wenig, wenn potenzielle Darlehensnehmer viele kleine Ratenkredite laufen haben, haben die Experten von Interhyp beobachtet. In manchen Fällen kann es ratsam sein, solche Ratenkredite vorzeitig zu tilgen.

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