Versicherungen für Haus und Grund
Viele Hausratversicherungen decken nur einen Teil der Risiken. Insbesondere Überspannschäden sollten mitversichert sein, da Elektronik-Schäden schnell tausende Euro kosten können.
von Frank Kemter(bauen.de) - Hausbesitzer sollten von Zeit zu Zeit überprüfen, ob ihr Versicherungsschutz noch den tatsächlichen Anforderungen entspricht. Dies betrifft insbesondere auch die Hausratversicherung. In manchen Policen sind Überspannschäden zum Beispiel nicht mitversichert, was für den Hauseigentümer teuer werden kann. Denn die Blitzaktivität in Deutschland hat sich infolge der klimatischen Veränderungen deutlich verstärkt.
Wurden 2004 rund 1,75 Millionen Blitze geortet, waren es nach Zahlen des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft im Jahr 2007 bereits rund 2,66 Millionen. Trifft ein Blitz eine nahe dem Haus gelegene Stromleitung, entlädt sich die überschüssige Energie schlimmstenfalls in teurem Elektro-Equipment. Dabei kann die empfindliche Elektronik beschädigt oder gar zerstört werden, mahnt der Versicherer Neckermann Versicherungen.
Nicht in allen Hausratpolicen sind solche Schäden mitversichert, im Vertrag müssen ausdrücklich Überspannungsschäden eingeschlossen sein, mahnt der Versicherer. Zudem rät sie auch zu einem Preisvergleich und verweist auf einen aktuellen Vergleich der Zeitschrift Finanztest (Heft 1/2009): Demnach können sich bei gleicher Leistung drastische Preisunterschiede ergeben.
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