Risiken bei der Finanzierung erkennen
Bauherren und Immobilienkäufer müssen bei ihrer Immobilienfinanzplanung auch laufende Kosten berücksichtigen.
von Frank KemterAuch die Kosten nach dem Einzug ins neue Heim müssen gut kalkuliert werden. Oft ist die neue Immobilie größer als zuvor die Mietwohnung. Dies kann natürlich auch dazu führen, dass laufende Kosten, wie Betriebskosten, höher sind. Mehr Wohnfläche bedeutet zum Beispiel auch höhere Prämien für die Hausratversicherung. Vom Eigentümer sind zudem einige Kosten zu tragen, die ein Mieter nicht zahlen muss, weil der Vermieter diese nicht umlegen kann - dazu gehören beispielsweise Rücklagen für spätere Renovierungsarbeiten.
Auch wenn die Finanzplanung steht, muss Vorsorge für unerwartete Ereignisse getroffen werden. Risikolebensversicherungen bewahren etwa Familien vor dem Ruin, für den Fall, dass der Hauptverdiener stirbt. Die Versicherungssumme sollte dann zumindest den Großteil der Schulden abdecken. Auch Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit können schnell zu finanziellen Engpässen führen, warnt Christian Kraus von der Interhyp: "Deshalb sollte man diese Fälle bei der Finanzierungsplanung durchspielen und je nach Reserven seine Darlehenszahlungen nicht nur mit einer Risikolebensversicherung, sondern auch mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung sowie gegebenenfalls auch einer Darlehensversicherung gegen Arbeitslosigkeit absichern."
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