Versicherungen für Haus und Grund

Privathaftpflichtversicherung

Bei eingeschlagenen Schaufensterscheiben und Personenschäden in Millionenhöhe springt die Privathaftpflichtversicherung ein.

von Frank Kemter

Eine Horrorvorstellung: Ein Radfahrer überfährt aus Versehen eine rote Ampel und verursacht einen schweren Verkehrsunfall: Personen- und Sachschaden von einer Million Euro. Um gegen Schadenersatzansprüche in solcher Höhe geschützt zu sein, ist der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung unerlässlich. Aber es muss ja nicht gleich so schlimm kommen. Beispiele für Schadenersatzansprüche gibt es viele: Der Sohn spielt auf der Straße Fußball und wirft dabei eine Schaufensterscheibe ein. Ein Eigenheimbesitzer vergisst, im Winter vor seinem Haus zu streuen und ein Fußgänger kommt zu Schaden.

Privathaftpflichtversicherung: Vergleichen lohnt sich

Die Risikoabdeckungen und auch die Prämien der Versicherungen sind nicht einheitlich und Vergleiche lohnen sich. Aber auch maßgeschneiderter Schutz vor bestimmten Risiken ist möglich. Das muss natürlich zusätzlich bezahlt werden. Wer zum Beispiel öfter einen fremden Hund betreut, kann sich für einen Schadensfall extra versichern.

Ratsam ist es, eine Versicherungssumme zu vereinbaren, die 2,5 Millionen Euro pauschal für Personen- und Sachschäden sowie 50.000 Euro für Vermögensschäden abdeckt.

Auch für den Fall, dass jemand immens geschädigt wird, der Verursacher aber keine Privathaftpflichtversicherung besitzt, kann Vorsorge getroffen werden. Manche Versicherungen bieten eine sogenannte Forderungsausfallversicherung an, die in solchen Fällen Versicherungsschutz bietet.

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