Außenanlagen - Garten planen und gestalten
Schnee, Eis und Minusgrade: All das kann bei einem Haus beträchtlichen Schaden verursachen. Damit Risse im Mauerwerk, verrutschte Dachschindeln oder zugefrorene Rohre schnell erkannt und repariert werden können, lohnt sich ein Rundgang im Frühjahr.
von Barbara ZineckerNach dem Winter sollten Hausbesitzer ihr Eigentum begehen - und eventuelle Mängel reparieren. Dabei sollte besonderes Augenmerk auf Dach und Außenwänden liegen.
Zuerst sollten die Außenwände überprüft werden: Haben sich durch den winterlichen Frost Risse gebildet? Dabei spielt es keine Rolle, ob nur die Oberfläche oder auch das tiefer liegende Mauerwerk betroffen ist: In beiden Fällen sollten die beschädigten Bereiche ausgebessert werden. Dasselbe gilt für Stellen, an denen der Putz abgebröckelt ist oder sonstige Schäden am Mauerwerk zu sehen sind. Bleibt die Reparatur aus, kann Wasser, zum Beispiel von schmelzendem Schnee, in die offenen Stellen sickern. Das nasse Mauerwerk bildet dann einen optimalen Nährboden für Mose und Mikroorganismen wie Schimmel und Algen.
Besonders der Sockel des Hauses ist anfällig: Beim winterlichen Schneeschippen räumt so mancher Hausbesitzer den Schnee direkt an die Hauswand. Wenn es dann im Frühjahr taut, kann das Schmelzwasser in den Putz ablaufen. Wird es dann noch mal frostig, kann das sich ausdehnende Eis den Putz sozusagen aufsprengen. Auch abseits des Mauerwerks findet Schmelzwasser manchmal einen Weg ins Haus. Anfällige Stellen sind:
Auch diese sollten in den ersten Monaten des Jahres kontrolliert werden.
Nach der stürmischen Jahreszeit sollten Hausbesitzer auch das Dach genauer überprüfen. Solange es sich nicht um ein Flachdach handelt, sollten dafür jedoch Fachleute in Anspruch genommen werden. Durch Winterstürme und die Schneelast können sich zum Beispiel Dachziegel, Antennen oder Solaranlagen gelockert oder verschoben haben. Zugleich sollten auch die Regenrinne und Fallrohre überprüft und von Dreck und Laub befreit werden. Ist die Rinne erst einmal verstopft, kann das Wasser nicht mehr abfließen und dringt in den Putz des Hauses ein. Wenn ein Fallrohr zugefroren ist, können Spezialisten wie Dachdeckerbetriebe oder Klempner gerufen werden. Sie entfernen die Vereisung und verhindern so, dass das Rohr platzt.
Ob am Gartenzaun, bei den Fensterläden oder der Balkonverkleidung: Beim Frühjahrscheck sollte durchgefaultes, weiches Holz im Außenbereich ausgetauscht werden. Wenn das Holz noch fest ist und nur kleinere Risse zu sehen sind, können diese mit Holzspachtelmasse gefüllt werden. Nach einer Wartezeit von etwa einem halben Tag können überstehende Stellen abgeschliffen werden. Darüber kann dann beispielsweise eine schützende Holzfarbe lackiert werden.
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