Außenanlagen - Garten planen und gestalten

Gartengestaltung: Tipps für kleines Budget 

Das Eigenheim steht, die Umzugskisten sind ausgepackt, der Geldbeutel leer. Doch der Blick nach draußen zeigt schnell: Hier gibt es noch einiges zu tun. bauen.de gibt Tipps für die Gartengestaltung mit kleinem Budget.

von Michaela Hummel

Die Zauberwörter bei der Gartengestaltung für wenig Geld lauten Phantasie und Recycling. Denn: Mit Materialen von der Baustelle und aus dem Garten lassen sich tolle Ideen richtig preiswert verwirklichen.

Ideen für die Gartengestaltung

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Bei der Gartengestaltung spielen Blumen und Pflanzen eine entscheidende Rolle. Wer frühzeitig mit der Bepflanzung beginnt, darf sich dann in den Sommermonaten an diesem beeindruckenden Blütenmeer erfreuen.
Der dekorative Sichtschutz aus Bambus hält neugierige Blicke ab und spendet zudem Schatten. Sein natürliches Material passt dabei hervorragend zur wilden Bepflanzung.
In diesem schicken Gartenhäuschen können Gartenmöbel überwintern oder Gartenwerkzeuge untergebracht werden. Das angrenzende Pflanzenbeet ist dank der Steine klar vom restlichen Garten abgegrenzt und verleiht ihm damit die gewünschte Struktur.
Die Weidenkugeln setzen auf diesem gepflegten Rasen ein optisches Highlight. Noch schöner sehen sie aus, wenn sie mit einer Lichterkette dekoriert oder mit Efeu bewachsen sind.
Alte Gartenmöbel lassen sich mit einem neuen Anstrich einfach aufwerten. Kräftige Farben geben dabei einen tollen Blickfang ab. Spezielle Lacke schützen das Holz zusätzlich vor Verwitterung.
Diese Gartengestaltung ist geprägt von üppigen Pflanzen, die sich wildromantisch ihren Weg entlang der Rankhilfe bahnen. Ein weiterer Blickfang ist die auffällig gestrichene Tür.
Rankhilfen geben Pflanzen Halt und werten den Garten auf. Die dekorativen Elemente können beispielsweise mit immergrünem Efeu oder Kletterrosen bepflanzt werden. Eine Rankhilfe kann auch selbst gebaut werden.
Im Sommer schmückt dieses wunderschöne Blütenmeer den Garten. Das Blumenbeet ist geprägt von dichtem Bewuchs und vielen bunten Farbtupfern.
Die handgeflochtenen Weidenkörbe sind dekorativ und zweckmäßig: Sie lassen sich zum einen bepflanzen und zum anderen bieten sie genügend Platz für die Aufbewahrung von Obst, kleinen Gartengeräten oder Sandspielzeug.
Diese Steinmauer ersetzt den klassischen Gartenzaun. Besonders dekorativ wirkt dieses Element, wenn Steingartenpflanzen zwischen den Steinen hervorspitzen.
Sonnensegel und Holzmöbel verleihen der Terrasse mediterranes Flair. Tontöpfe sind eine praktische und zugleich dekorative Möglichkeit der Begrünung und Bepflanzung.
Dieser Weidenzaun sorgt für eine klare Trennung zwischen Garten- und Terrassenbereich, ohne wuchtig zu wirken. Das natürliche Material des Zauns passt hervorragend zur wilden Gartenbepflanzung.
Die Steckelemente aus Kunststoff strukturieren den Garten und grenzen die Blumenbeete vom Rasen ab. Das robuste Material ist nicht nur witterungsbeständig, sondern auch schön anzusehen.
Der Holzzaun schützt vor neugierigen Blicken. Halbhohe Elemente und einige Pflanzen sorgen für Auflockerung. Damit die Freude am Zaun lange ungetrübt bleibt, sollte er regelmäßig mit Holzschutzlack angestrichen werden.
Die Steinmauer rahmt den Weg zum Hauseingang ein. Etwas Grün und einige Pflanzen auf beiden Seiten des Weges vervollständigen den alleeartigen Charakter.
Der Sichtschutz aus Weidenholz sorgt für die gewünschte Privatsphäre. Zudem bietet er Schatten, damit es sich der Gartenbesitzer auch im Hochsommer gemütlich machen kann.
Wege aus Steinplatten strukturieren den Garten und helfen, auch bei Regen- und Matschwetter trockenen Fußes durch den Garten zu gelangen.
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Alter Stein in neuem Glanz

Alte Ziegelsteine sind ein wahrer Schatz für die Gartengestaltung. Wer etwa nach einem Abriss genug davon hat, kann diese gut als Beet- oder Wegeinfassung nutzen, eine Kräuterspirale bauen oder einfach eine dekorative Mauer errichten, hinter der zum Beispiel der Komposthaufen versteckt werden kann.

Wege aus Mulch

Wege sind ein wichtiger Bestandteil jedes Gartens, denn sie geben dem Garten Struktur. Schön wirken sie aus unterschiedlichen Materialien, die man auch nach und nach gestalten kann. Schnell und kostengünstig hergestellt sind Wege aus Mulch - den gibt es abgepackt im Baumarkt oder im Gartencenter. Auf Recyclinghöfen bekommt man oft auch lose Ware zu günstigen Preisen, das gilt übrigens auch für Humus, Erde und Kies. Oder einfach abgeschnittene Äste aus dem eigenen oder Nachbars Garten (vorher fragen) häckseln und als Mulchmaterial verwenden. Billiger geht es kaum.

Kostenlos aus der Natur: Kompost und Regenwasser

Ein Komposthaufen spart nicht nur Müllkosten - den Dünger fürs nächste Jahr gibt’s gratis dazu. Und das absolut umweltfreundlich. Das gilt auch für Regenwasser. Wer mit einem alten Fass oder einer Tonne Regenwasser auffängt und zum Gießen verwendet, tut nicht nur den Pflanzen Gutes, sondern auch seinem Geldbeutel. Wasser aus dem Hahn muss man schließlich bezahlen.

Erste Hilfe aus der Samentüte

Sie sind bei der Gartengestaltung die Helden der ersten Stunde. Wenn Stauden und Co. noch klein sind und viel freie Erde sehen lassen, entwickeln Sommerblüher und Kletterpflanzen aus der Samentüte ihre wirklich beeindruckenden Qualitäten. Mit der richtigen Auswahl kann sich der Hobbygärtner bis zum Herbst ein Blütenmehr oder einen wunderbaren Sichtschutz zaubern. Da gerät selbst die hässlichste Rankhilfe in Vergessenheit. Und wer mag, kann die Samen fürs nächste Jahr gleich kostenlos sammeln.

Pflanzentauschaktion

Mit Nachbarn und Freunden Ableger und Saatgut tauschen - das schafft schon bald eine unglaublich Fülle an Pflanzenpracht, neuen Ideen und Gartenwissen. Auch Erdbeerpflanzen lassen sich beispielsweise ganz leicht tauschen - einfach die Ableger abschneiden und schon im nächsten Sommer selbst ernten.

Alter Trog aus neuen Zutaten

Aus Zement, Sand, Kokosfasern, Tonkügelchen und Pigmenten lässt sich ein eindrucksvoller Trog oder Kübel herstellen, den man toll bepflanzen kann. Entweder bastelt man eine Schalung, oder man nimmt zwei unterschiedlich große Eimer: erst den Boden- 0Korken für den Ablauf nicht vergessen -, dann die Wände gießen. Wenn der Kübel noch nicht ganz ausgehärtet ist, mit einer Drahtbürste Ecken und Kanten brechen und Gebrauchsspuren einarbeiten.

Sitz im Grünen

Sitzgelegenheiten im Garten sind immer eine tolle Sache. Von verschiedenen Positionen aus betrachtet, offenbart der Garten immer neue Perspektiven und bringt dem Gartenfreund vielleicht auf die ein oder andere neue Idee. Es reicht schon ein alter Stuhl, der mit etwas frischer Farbe aufgepeppt, einen tollen Blickfang abgibt. Oder einfach alte Holzbalken und Bausteine zu einer provisorischen Sitzbank oder Liegefläche umfunktionieren.

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