Außenanlagen - Garten planen und gestalten
Während der Sommermonate kann der Rasen unter starker Hitze und Sonneneinstrahlung leiden. Gartenbesitzer sollten sich in dieser Zeit verstärkt der Rasenpflege widmen und das Gras künstlich bewässern.
von Katrin HausmannIm Juli und August, wenn es besonders trocken ist, sollte der Rasen im Garten zusätzlich bewässert werden. Andernfalls verliert er seine satte grüne Farbe und droht zu verwelken.
Gartenbesitzer sollten sich der Rasenpflege vor allem abends widmen und ein bis zwei Mal wöchentlich bewässern. So kann das Wasser während der Nacht in die Erde eindringen und die Wurzeln kräftigen. Wird in der prallen Sonne beregnet, verdunstet das Wasser, bevor es von Boden und Rasen überhaupt aufgenommen werden kann.
Für kleine Gärten eignet sich meist schon ein Gartenschlauch mit Sprühregenaufsatz. Bei größeren Rasenflächen sollte ein Rasensprenger an den Gartenschlauch angeschossen werden. Seine Düsen sind durch den Wasserdruck stets in Bewegung, so dass die gesamte Rasenfläche gleichmäßig beregnet wird. Mit einer Zeitschaltuhr können Gartenbesitzer außerdem sichergehen, dass der Rasen auch während der Urlaubszeit gut gepflegt wird.
Nur wenn Gartenbesitzer gleichmäßig und dosiert gießen, erhält der Boden viel Feuchtigkeit und wird nicht verschlämmt. Andernfalls kann das Wasser nicht mehr tief in den Boden dringen. Pro Quadratmeter sollten insgesamt etwa zehn bis 15 Liter Wasser fließen. Dafür muss etwa eine bis eineinhalb Stunden lang bewässert werden. Befinden sich Bäume oder dicht beieinander stehende Pflanzen in der Nähe, kann etwas großzügiger beregnet werden: Der Rasen erhält das Wasser dann schließlich nicht allein. Nach dem Bewässern ist der Boden idealerweise etwa zehn Zentimeter tief durchfeuchtet. So werden die Wurzeln auch durch tief gelegene Wasserschichten versorgt. Ist der Boden schließlich gut durchwurzelt, macht das den Rasen bei Trockenheit resistenter.
Anstelle von Leitungswasser kann auch Regenwasser für die Rasenpflege verwendet werden. Es hat sogar einige Vorteile, denn ist es ist kostengünstiger, kalkärmer und weicher als das Wasser aus dem Hahn. Zum Sammeln des Regenwassers können Gartenbesitzer Regentonnen oder unterirdischen Zisternen verwenden.
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