Außenanlagen - Garten planen und gestalten

Solarabsorber für den Swimmingpool

Solarabsorber sorgen dafür, dass das Schwimmbadwasser angenehm temperiert wird. Zudem verlängern sie die Badesaison, sind günstig und umweltfreundlich.

von Frank Kemter
Solarabsorber, Swimmingpool
Mit Hilfe eines Solarabsorbers ist der Pool immer angenehm temperiert. Foto: djd/D&W-Pool

Im Frühjahr und im Herbst ist der Pool im Garten für viele zu kalt. Mit Hilfe von Solarabsorbern lässt sich die Badesaison jedoch beträchtlich verlängern. Diese haben im Gegensatz zu einer konventionellen Schwimmbadheizung den beträchtlichen Vorteil, dass fast keine Betriebskosten entstehen. Denn die Wärme liefert die Sonne. Lediglich die Pumpe für den Antrieb verbraucht etwas Strom.

Solarabsorber heizt Swimmingpool schon im Frühjahr und im Herbst

Im Prinzip arbeiten Solarabsorber so, wie es auch die bekannten solarthermischen Kollektoren zur Heizungsunterstützung im Haus tun: Sie absorbieren die Kraft der Sonne, um Wasser zu erhitzen. Solarabsorber sind allerdings schlichter aufgebaut, dafür gibt es schon Angebote für wenige hundert Euro. Die einfachste Variante ist der sogenannte Solarschlauch, der dank seiner schwarzen Farbe die Sonnenkraft gut einfangen kann. Daneben gibt es Kollektoren, die nach dem gleichen Prinzip arbeiten. Fachleute raten zu einer Absorberfläche, die in etwa 50 bis 100 Prozent der Wasseroberfläche des Pools entspricht. Es kommt zudem darauf an, ob der Swimmingpool überdacht ist. In diesem Fall geht in der Nacht viel weniger Wärme verloren und es reicht eine kleinere Absorberfläche.

Eigene Pumpe für den Solarabsorber

Ein Solarabsorber kann am einfachsten auf dem Garagen- oder Hausdach montiert werden. Zur Anlage gehört auch eine ausreichend dimensionierte Pumpe, denn das Wasser muss ja den Höhenunterschied zwischen Pool und Dach überwinden. Es empfiehlt sich nicht, die Solarabsorber an die Pumpe der Filteranlage anzuschließen. Das erscheint zwar auf den ersten Blick als die einfachste Lösung, allerdings muss die Filterpumpe auch zu Zeiten laufen, in denen die Solarabsorber keine Leistung bringen: Nachts und bei schlechtem Wetter.

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