Außenanlagen - Garten planen und gestalten

Stauraum schaffen mit dem Gartenhaus 

Mit einem Gartenhaus gewinnen Bauherren nicht nur zusätzlichen Stauraum für Gartenwerkzeuge und Fahrräder. Ob selbstgebaut, Maßanfertigung vom Schreiner oder vom Architekten neu interpretiert: Ein Gartenhaus im Grünen ist nicht nur praktisch, sondern kann auch richtig toll aussehen.

von Marina Novellino

Gartengeräte, Grill, Rasenmäher, Sonnenliege, ungenutzte Pflanzkübel - Gartenbesitzer stehen oft vor der Frage, wo all das aufbewahrt werden soll. Zusätzlichen Stauraum schafft ein Gartenhaus. Auch die Nutzung als erweiterter Wohnraum tritt beim Gartenhaus immer mehr in den Vordergrund. Ob als Lounge, Wellness-Bereich oder auch als Arbeitszimmer im Grünen: Das Gartenhäuschen ist ein richtiger Allrounder. Im Fachhandel gibt es zahlreiche Angebote für jeden Geschmack und Geldbeutel: von der schlichten Blockhüttenoptik bis hin zum kubischen Gartenhaus vom Architekten.

Das Gartenhaus als Stauraum oder Ruhezone

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Wer von seinem Gartenhaus mehr erwartet als bloßen Stauraum, ist mit einer Lounge-Ausführung richtig bedient. Die großflächigen Glastüren können einzeln oder komplett geöffnet werden.
Ein Pavillon am Schwimmteich ist Idylle pur. An heißen Tagen kann das Häuschen auf allen Seiten geöffnet werden, während das Dach Schatten spendet.
Ein schnörkelloser Kubus aus Stahl. Besonders praktisch ist die Schiebetür: Beim Öffnen nimmt sie im Innenraum keinen Platz weg.
Moderne Gartenhäuser müssen nicht immer würfelförmig sein. Dieses Modell überzeugt mit überstehendem Satteldach und bunten Farben.
Gerade wenn Fahrräder täglich hinein- und hinausgeschoben werden, lohnt sich eine extra breite Tür. Auch wenn der Rasenmäher nach dem Sommer verstaut werden soll, freut man sich über diesen kleinen Luxus.
Das kubische Häuschen kann als geräumiges Gerätelager oder mit Isolierung und Elektroheizung auch als Wohnraum eingesetzt werden. Praktisch: Das Gartenhaus ist in einem Tag aufgebaut.
Ein Stück Asien im eigenen Garten: Ein Pavillon im Stil eines japanischen Teehauses bildet den Mittelpunkt in diesem Garten. Das Gartenhaus kann ganzjährig genutzt werden.
Wer hat gesagt, dass ein Gartenhaus begehbar sein muss? In dieser schrankähnlichen Lösung findet vom Spielzeug bis zum Gartenwerkzeug alles seinen Platz.
Auch Anbauten ans eigene Haus sind möglich. Wer das Häuschen ausschließlich als Aufbewahrungsort für Gartenutensilien und Fahrräder verwendet, kann getrost auf Fenster verzichten.
Gesundes Schwitzen im eigenen Garten: Wer keine Lust auf den Schmusekurs in öffentlichen Sauna- und Wellnessbereichen hat, liegt mit einem Sauna-Gartenhäuschen aus massiver sibirischer Eiche genau richtig.
Dunkle Gartenschuppen waren gestern: Mit großen Fensterfronten und innovativen Formen können luftige und helle Gartenhäuser realisiert werden.
Konventionelles Gartenhaus mit Charme und Komfort: Statt Wellblech oder Bitumendachpappe verfügt dieses geräumige Haus über eine hochwertige Ziegeleindeckung.
Mit isolierten Fenstern und Wänden kann dieses Gartenhaus als erweiterter Wohnraum verstanden werden. Die Nutzung ist nicht nur als Lounge, sondern auch als Büro oder Wellness-Bereich möglich.
Kunterbunt statt schlichter Holzoptik: Farbe liegt im Trend. Als Kontrast zum Anthrazit der Wände würde für die Eingangstüre ein kräftiges Grasgrün gewählt.
Drei Basisgrößen und jede Menge Auswahlmöglichkeiten machen dieses Design-Gartenhaus individuell planbar. Ob Lasur oder Lack, Lage und Größe von Fenstern und Türen – die Entscheidung trifft der Bauherr.
Mit Dreh-Kipp-Fenstern im Innenraum bringt man nicht nur Licht ins Dunkel des Gartenhäuschens, sondern schafft auch die Möglichkeit ordentlich durchzulüften.
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Gesetzliche Vorschriften

Beim Bau darf eine gesetzliche vorgeschriebene Höhe nicht überschritten werden. Damit die Konstruktion sicher steht, ist besonders bei größeren Gartenhäusern ein Fundament unerlässlich. Und auch die Gesamtgröße muss der Gesetzeslage entsprechen. So ist beispielsweise im norddeutschen Flensburg ab 30 Kubikmeter Raumvolumen eine Baugenehmigung nötig. In Konstanz hingegen wird diese erst bei 40 Kubikmetern verpflichtend. Tipp: Beim örtlichen Bauamt nachfragen.

Gartenhaus selbst bauen

Mit etwas handwerklichem Geschick können Gartenbesitzer auch selbst ein Gartenhaus bauen. Der Vorteil dabei: Das Gartenhaus lässt sich individuell planen. Am umfangreichsten ist das Angebot an Holzhäusern. Damit es vor Schmutz und Verwitterungsprozessen geschützt ist, sollte man unbedingt ein paar Euro in eine gute Holzschutzlasur investieren. Beim Aufbau sind Konstruktionen mit Flachdächern auch für ungeübte Heimwerker problemlos zu errichten. Satteldächer hingegen bieten unter dem Giebel zusätzlichen Platz. Für welche Variante man sich auch entscheidet, das Dach sollte eine leichte Neigung haben, damit Regenwasser abfließen kann. Möchte man lediglich Gartenwerkzeuge aufbewahren genügt meist auch ein kleines Häuschen aus Metall oder Kunststoff. Beide Materialien sind witterungsbeständig und pflegeleicht. Beim Kauf sollte man aber unbedingt auf rostfreie Scharniere und Schraubenverbindungen achten.

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