Außenanlagen - Garten planen und gestalten
Wenn sich der Sommer dem Ende neigt, wird es abends schnell kühl. Wer trotzdem draußen sitzen möchte, kann es sich mit einem Terrassenheizer gemütlich machen.
von Marina NovellinoAn Spätsommerabenden ist es meist schon recht frisch. Dank Terrassenheizer und anderen Wärmequellen kann man auch an kühlen Abenden noch ein gemütliches Beisammensein unter freiem Himmel genießen. bauen.de stellt verschiedene Heizmöglichkeiten vor.
Für wohlige Wärme können Infrarotheizstrahler sorgen. Die strombetriebenen Geräte sind flexibel einsetzbar – sie können an einem Stativ, der Markise oder der Hauswand angebracht werden. Großer Vorteil: Treffen die Infrarotstrahlen auf eine feste Oberfläche, wird es auch genau in diesem Bereich warm. So kann exakt dort geheizt werden, wo die Wärme benötigt wird. Der Infrarot-Heizstrahler wandelt rund 90 Prozent seiner Energie in Wärme um, so dass kaum Energie verloren geht. Der Terrassenheizer setzt kein umweltschädliches CO2 frei, aber er verbraucht leider viel Strom. Tipp: Bei einem Infrarotheizstrahler mit Stufenschaltung kann der Energieverbrauch, je nach benötigter Heizleistung, reguliert werden.
Wer es lieber schlicht mag, der heizt ganz traditionell mit Feuer. Die Holzscheite werden in einen eisernen Feuerkorb oder in eine Feuerschale aus Keramik gelegt und angezündet. Für kuschelige Wärme sorgt bei dieser Wärmequelle die heiße Glut – und nicht die großen Flammen. Achtung: Feuerkorb und Feuerschale müssen immer windgeschützt stehen und dürfen, solange noch Feuer brennt, keinesfalls unbeaufsichtigt bleiben.
Gasheizstrahler, wie der typische Heizpilz. benötigen Propan- oder Butangas. Das hat den Vorteil, dass die Terrassenheizer ohne teuren Strom auskommen und so mobil und damit flexibel einsetzbar sind. Nachteil: Die CO2-Emissionen schaden der Umwelt – und, eine elf Kilogramm-Gasflasche kann meist nur bis zu zehn Stunden Wärme produzieren, das geht auch ins Geld.
Tipp: Als umweltfreundliche Alternative gibt es mittlerweile auch schon Terrassenheizer, die auf Solarenergie zurückgreifen. Voraussetzung für die abendliche Nutzung der Wärmequelle ist allerdings, dass das Gerät tagsüber genügend Sonnenenergie speichern konnte.
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