Bäume im Garten – Zierde und Schattenspender

Selbst wenn die Grundstücke in Neubaugebieten klein sind, muss auf Bäume im Garten nicht verzichtet werden. Es gibt eine ganze Reihe von Arten, die auch auf begrenztem Raum ihren Charme entfalten.

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Bäume im Garten, Trompetenbaum, Foto: Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V.
Ein Blickfang auch im kleinen Garten ist die kleinwüchsige Kugelform des exotischen Trompetenbaums. Foto: Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. Foto: BLG

In Parks oder Gärten alter Villenanlagen sind sie Hingucker: einzelnstehende Bäume mit stattlichen Stämmen oder breit ausladenden Kronen. Aber auch in modernen Hausgärten haben sogenannte Solitärbäume ihren Platz – wenn auch in  etwas bescheideneren Dimensionen. Sie erfreuen mit üppiger Blütenpracht im Frühjahr oder leuchtendem Laub im Herbst und fungieren als natürlicher Sonnenschirm an heißen Sommertagen.

Der passende Platz für einen Hausbaum

Bäume im Garten haben eine weit prominentere Stellung als Stauden oder Sträucher und lassen sich nicht so einfach austauschen. Deshalb sollte auch der Standort für einen Gartenbaum gut überlegt sein. Zu beachten sind dabei die im jeweiligen Bundesland vorgeschriebenen Abstände zu Nachbargrundstücken. Auch zu unterirdisch verlegten Leitungen, gepflasterten Sitzplätzen und dem Haus selber muss ausreichend Abstand gehalten werden, damit die Wurzeln keine Schäden anrichten können. Zu nahe am Haus könnte ein Baum zudem in einigen Jahren den Wohnräumen Tageslicht nehmen.

Ideale Wuchsformen für kleine Gärten

Da der Platz für klassische Solitäre wie Kastanie, Walnussbaum oder Linde im modernen Hausgarten meist nicht mehr ausreicht, kommen heute oft kleinwüchsigere, aber nicht minder attraktive Bäume im Garten zum Einsatz. Sehr beliebt sind Arten mit kompakten Kronenformen, wie zum Beispiel Kugelahorn oder Kugelrobinie. Auch von dem aus Nordamerika stammenden Trompetenbaum gibt es eine kleinwüchsige, kugelförmige Variante, allerdings ohne die auffälligen Blüten, die für die reine Art charakteristisch sind. Reichlich schöne Blüten entwickeln dagegen  Tulpenmagnolie und Kugelkirsche. Weißdorn und Eberesche fallen im Sommer mit dekorativen roten Früchten und im Herbst mit gelb-orangener Laubfärbung auf. Allerdings können die meiste dieser Bäume über fünf Meter breit werden, für viele Grundstücke zu viel. Nur zwischen 1,5 und drei Meter breit werden hingegen die Kugel-Sumpf-Eiche oder die Kugel-Steppen-Kirsche.

Bäume im Garten pflanzen und pflegen

Grundsätzlich können Gartenbäume im Herbst und im Frühjahr gepflanzt werden. Für die Herbstpflanzung spricht, dass der Baum dann noch vor dem Winter neue Wurzeln bilden kann und im nächsten Jahr weniger seltener bewässert werden muss. Größere Bäume sind allerdings nach dem Anpflanzen durch Herbst- und Winterstürme kippgefährdet, so dass man sie besser im Frühjahr in die Erde bringt. Um die gewünschte Kronenform zu fördern und zu erhalten, sollten Bäume im Garten ein bis zwei Mal im Jahr beschnitten werden. Wie viel vom Neuzuwachs weggenommen wird, hängt davon ab, ob der Baum noch wachsen soll oder nicht. Die kugelförmigen Varianten von Ahorn und Robinie bilden ihre typische Kronenform zwar auch ohne Formschnitt aus, vertragen aber einen kräftigen Rückschnitt.


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